Zäune

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Paddock im Bau
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Paddock im Bau
Abfohlweide
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Abfohlweide
Reitpferdeweide
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Reitpferdeweide
im Winter
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im Winter


  • In den Anfängen unserer Pferdehaltung, zu Zeiten unserer ersten Pferde Cosi und Grána, lebten beide Pferde, ohne sich je zu verletzen, auf den Weiden eines Bauern hinter Stacheldraht, der manchmal nicht gerade im allerbesten Zustand, sprich straff gespannt und glatt gezogen war, sondern eher kreuz und quer in der Gegend rumhing. Zunächst hatten wir Weide am Stadtrand von Pinneberg, später in Appen-Etz. Über Zäune machten wir uns damals nicht so viele Gedanken, es ging ja auch alles gut, auch die Kühe hauten nicht ab.
  • Die erste fest gepachtete Weide zäunten wir dann aber doch mit E-Zaun ein, das ist jetzt ungefähr 26 Jahre her. Einige alte Hartholzpfähle stammen noch aus dieser Zeit.
  • Seit dieser Zeit haben alle unsere Weiden zwei oder drei Reihen E-Zaun mit glattem Draht und sie führen, wenn Pferde dort laufen, immer(!) Strom.
  • In all den Jahren gab es zum Glück kaum Verletzungen bei unseren Pferden, Samson hing einmal, weil er sich nahe des Zaunes gewälzt hatte, am linken Hinterbein oderhalb des Sprunggelenks fest und zog sich eine schwere Drahtverletzung zu, zum Glück ohne Folgeschäden, die Heilung dauerte sehr lange.
  • Die zweite schwere Verletzung, auch am linken Hinterbein, dies Mal an der Röhre erlitt Bild:LAfrika.JPGAfrika, Glück hat sie irgendwie gehabt, aber wir waren über Monate mit der Wundversorgung beschäftigt.
  • Pensionspferde, die es auch hin und wieder bei uns gibt und gab, gerieten fast alle irgendwann in den Draht, hier hörten wir meist von den Besitzern, bei ihnen sei der Strom durchweg abgestellt. Kommentar: Wir glauben, die Pferde haben dann keinen Respekt vor dem Draht.
  • Jedes Mal, wenn ein Pferd verletzt war, wurde hier zu Hause intensiv darüber diskutiert, ob man die Einzäunung verändern muß und kann, was man besser machen, sicherer machen kann.
  • Aber es ist nun mal wie es ist, ein Zaun, egal wie er gemacht ist, stellt eine Grenze, aber auch eine Einengung für die Tiere dar, droht Gefahr oder Streß oder geraten sie, weil sie einfach zu dicht am Zaun schlafen oder wälzen, an diese Grenze, kann immer etwas passieren.[1]


  • Auf den großen Sommerweiden haben wir immmer wieder nach eingehenden Beratungen entschieden, nichts zu verändern, weil gemessen an den vielen Jahren, die wir die Pferde so halten, die Verletzungsrate sehr gering war.
Winterpaddock
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Winterpaddock
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Die Winterausläufe und Paddocks

  • Anders sieht es bei den Winterausläufen, den Paddocks und auf den Flächen aus, auf denen die Stuten im Frühjahr abfohlen.
  • Hier müssen die Pferde zwangsläufig mit weniger Platz auskommen, auch kommt es vor, dass mehrere Paddocks nebeneinander von Pferden bewohnt werden.
  • Nach der schweren Verletzung, die Bild:LAfrika.JPGAfrika sich im Januar 2006 auf der Weide zugezogen hatte, entschieden wir sehr spontan, zumindest Winter-, Abfohlflächen und Paddocks mit Holzzaun und zusätzlich E-Draht neu zu bauen.
  • Seitdem haben wir [2] viele Löcher für Eichenpfähle gebuddelt, die Pfähle eingesetzt, angestampft[3], viele viele Meter Halbrundlatten angenagelt.[4], 100te Isolatoren eingeschraubt und Draht gezogen[5].
  • Inzwischen haben wir den einen oder anderen Zaun wieder verändert oder versetzt, weil hier ein extra Tor gebraucht wurde oder da und dort ein anderer Weg geschaffen werden mußte.
  • Unsere Holzzäune sind nicht exakt gerade gebaut, weil es einfach nicht geht. Aber uns macht das nichts aus und unseren Pferden auch nicht.
  • Wir sind sehr zufrieden mit dieser Einzäunung und finden sie auch recht sicher.
  • Unsere Pferde können den Zaun immer gut sehen, akzeptieren die Grenzen, scheinen sich sehr wohl zu fühlen und haben keinen Streß, auch nicht, wenn auf zwei benachbarten Flächen Pferde untergebracht sind.[6]


Anmerkungen :

  1. Einzige Grenze/Abgrenzung/Einfriedigung einer Weide, die möglicherweise nicht so viele Gefahren in sich birgt, könnte eine ordentliche Mauer oder gute Steinwälle sein....Steine gibt´s hier ja genug....das würde ganz schön viel Arbeit machen. Na ja und so ne Mauer um die Weide, ob das denn wohl so hübsch ist, ich wage es zu bezweifeln, aber sicher wäre es bestimmt.
  2. Uwe hat die Löcher gebuddelt
  3. Uwe hat die Pfähle eingesetzt und angestampft
  4. Jutta hat die Latten in der richtigen Höhe festgehalten und Uwe hat sie an die Pfähle genagelt
  5. das hat tatsächlich Jutta allein gemacht
  6. Man weiß inzwischen, dass Pferde recht viel Streß haben, wenn sie mit mehreren in beengten Paddocks mit E-Zaun als Begrenzung leben müssen. Kann man sich gut vorstellen!
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