Vossbarg 2007 Gamma im Training nach der Fohlenpause
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Der Beginn der Arbeit nach fast drei Jahren Pause
28. Juli 2007
17. August 2007
- Ich beginne mit diesem Pferd zunächst ein vorsichtiges Konditionstraining an der Longe.
- Die Stute ist recht fett von der Weide gekommen, der Bauch muß langsam abgearbeitet werden.
- Kein Sattel paßt zur Zeit richtig gut.
- Ich arbeite im Wechsel mit dem Loniergurt oder mit einen Sattel mit Schweifriemen.
- Der Schweifriemen ist deswegen angebracht, um den Sattel in etwa in der richtigen Position zu halten. Mehrfach während der Trainingseinheit sattel ich neu und zurück.
- Gamma ist ein Pferd mit viel Lust am Laufen.
- Das ist einerseits natürlich wunderbar, lauffreudige Pferde haben wir sehr gerne, die machen Spaß, andererseits macht es die Anfangsarbeit nicht ganz leicht.
Gamma will rennen
- Solange das Pferd die Hilfen zum Treiben nicht annimmt, ist richtiges und gezieltes Arbeiten nicht möglich.
Die Ausgangssituation:
- Gamma will rennen, sobald sie an die Longe kommt.
- Einige Runden im Schritt sind möglich, aber sobald die Peitsche sich nur etwas bewegt, sprich vom Boden aufgehoben wird, rennt sie los im TrabTöltGaloppPassGemisch
- Ein Beruhigen - d.h. aufgeregt ist sie gar nicht - also besser ein Abbremsen mit Hilfe von Stimme funktioniert nicht. Sie hört zunächst einmal nicht zu.
- Ziehen an der Longe ist sowieso der total falsche Weg, da das garantiert Schmerzen verursacht.
Was ist zu tun:
- Mehrere Varianten sind möglich.
1. Ich lasse die Stute laufen, ohne mit der Stimme einzuwirken, auch ohne Gezerre an der Longe, bis sie von sich aus langsamer wird und ich zum Treiben kommen kann.
- Sobald ein Treiben mit der Peitsche möglich ist, beende ich recht zügig die Übungseinheit und lobe die Stute.
2. Ich lasse die Stute nur einige Runden im Schritt gehen und beende dann die Übungseinheit und lobe die Stute.
- Dies ist eine Möglichkeit, die aber evtl. viele Wochen Arbeit in Anspruch nehmen kann.
3. Ich bleibe mit der Stute im RoundPen und signalisiere ihr durch deutliche Körpersprache, d.h. mit einer Bewegung vor das Pferd und Stimme, dass sie abbremsen soll.
- Diese Möglichkeit bedeutet wahrscheinlich, dass ich recht lange im RoundPen, d.h. auf begrenztem Raum, weiterarbeiten muß.
Nun kommt es darauf an, zu entscheiden, was für das Pferd das passende ist.
- Ich entscheide mich in diesem Fall für die erste Möglichkeit.
- Ich lasse Gamma rennen und sage nichts und mache auch nichts.
- Warum?
- Gamma ist nicht aufgeregt, sie hat einfach Lust zu laufen und überhört deswegen zunächst sowieso alles.
- Ihre Lauffreude will ich nicht kaputt machen, sie soll den Spaß behalten.
- Versuche ich jetzt ohne Erfolg mit meiner Stimme auf sie einzuwirken, wird es eine falsche Konditionierung geben, sie wird verknüpfen, brrrrr, brav, hoooo, Scheriitt, bedeutet schnell rennen.
- Aber genau in dem Moment - diesen Moment darf man möglichst nicht verpassen - wenn die Stute von sich aus langsamer wird, kann sofort die Stimme zum Abbremsen kommen.
Nur einige Tage dauert das Gerenne
- Gamma hat schnell begriffen, bzw. sich schnell an die Grundausbildung an der Longe bei Anja erinnert.
- Bereits nach drei Tagen kann ich bei der Longenarbeit die Peitsche ganz normal in der Hand halten, treibend einwirken oder zum Bremsen absenken.
- Die Trainingseinheiten dauern 20 Minuten bis zu 30 Minuten.
- Danach folgen immer einige Führübungen: Anhalten, Wendungen, Seitwärtstreten.
- Seitwärtstreten klappt nicht sehr gut, Gamma ist noch ganz schön steif.
erste Trainingseinheiten Reiten
- Zwei Trainingseinheiten Reiten gibt es am Wochenende 01.09./02.09.
- Ulrike beginnt ruhig:
- Aufsteigen....
- Stehen bleiben......bis die deutliche Aufforderung zum Antreten kommt.
- Im Schritt losreiten....
- Wieder stehen bleiben am hingegebenen Zügel....usw...
- Dann folgen große gebogene Linien, Zirkel, Wendungen mit der Idee zum Stellen und Biegen in alle Richtungen und immer wieder Änderungen.
- D.h. es gibt kein endloses Reiten auf einer Hand, sondern ständige Handwechsel.
- Es gibt Kein Reiten immer an der Bande entlang, sondern möglichst Kreativität im Erfinden anderer Linien und Wege. Es gibt so viele interessante Wege im Dressurviereck, man glaubt es gar nicht.
- Nach der Aufwärmphase im Schritt kommt die Arbeit im Tölt - Gamma bietet zur Zeit nur Tölt an, also nehmen wir den - ebenfalls wieder auf großen gebogenen Linien.
- Das schnellere Tempo macht ihr sichtlich Spaß und diesen Spaß wollen wir erhalten!
- Nach insgesamt ca. 20 Minuten wird in der Erholungsphse wieder ruhiger Schritt auf allen möglichen erfundenen Linien geritten und keinesfalls an der Bande entlang.
- Unsere Pferde haben gar nicht die Idee, dass ein Dressurviereck langweilig sein könnte, es gibt viel mehr als nur 4 Ecken, 2 Zirkel, und einen Weg außenherum.
- Ganz zum Ende noch ein wenig Gelassenheitstraining: Jacke anziehen....das macht doch Gamma nichts aus!
Gamma Du bist wunderbar
Anja reitet Gamma
- 16. Oktober 2007
- Durch regelmäßiges Longieren, übrigens inzwischen fast ausschließlich an der Doppellonge, hat Gamma gute Kondition bekommen.
- Sie ist durch die Longenarbeit auch wieder recht beweglich geworden und trabt sicher auf beiden Händen.
- Der Galopp klappt auf der rechten Hand ganz ordentlich, aber mit leichter Tendenz zum Pass.
- Der Galopp auf der linken Hand fällt ihr weiterhin schwer, sie ist unsicher und ich bekomme Linksgalopp, Kreuzgalopp und Pass angeboten, sodass ich auf der linken Hand an der Longe immer nur kurze Phasen Galopp verlange und immer wieder das Angaloppieren mit ihr übe.
- Gamma ist immer noch zu fett und deswegen rutscht der Sattel leider auch noch, regelmäßig muß ich während der Arbeit nachsatteln.
- An der Figur arbeiten wir, das braucht Zeit, besonders natürlich auch deswegen, weil ich Pferde nicht gerne hungern lassen will.
- Nun sind wir heute zur Reithalle gewandert und Anja hat Gamma in der Halle geritten.
- Aufsteigen - stehen lassen ...... so lange, bis Gamma, die zwar nicht los läuft, aber aufgeregt von einem Bein aufs andere trippelt, in Erwartung dass es endlich los geht, gelassen und ruhig steht.
- Anreiten im Schritt auf großen gebogenen Linien für eine ganze Zeit, bestimmt 15 Minuten, bis aus dem zackeligen, trippeligen und hingehuschtem Gang ein gleichmäßiger ruhiger Schritt geworden ist.
- Aufgefordert zur schnelleren Gangart bietet Gamma nun Tölt an.
- Auch im Tölt reitet Anja auf großen gebogenen Linien, kreuz und quer durch die Halle, und macht immer wieder Handwechsel.
- Gamma möchte laufen, sie hat Spaß daran, was man ihr ansehen kann und sie will am liebsten immer schneller werden.
- Anja hindert sie nicht am Laufen durch z.B. starkes Ziehen am Zügel.
- Die Stute soll den Spaß behalten und ihr soll nicht die Motivation genommen werden.
- Aber mit kleinen kurzen Paraden und dem nachgebenden Zügel fordert Anja sehr bestimmt das Tempo, welches von der Stute eingehalten werden soll.
- Zusätzlich reitet Anja Tölt - Schritt - Übergange, bis Gamma das geforderte Tempo korrekt und willig einhält.
- Die Stute hört außerordentlich gut zu und folgt sofort, nur ihr Übereifer und ihre fast ungebremste Freude am Laufen sind ihr etwas im Weg.
- Galopp ist, wie schon an der Longe gezeigt und von mir beschrieben, auf der rechten Hand sicher, aber Tendenz in Richtung Pass, auf der linken Hand unter dem Reiter ebenfalls nur in ganz kurzen Anschnitten an der langen Seite der Reitbahn möglich.
- Anspringen tut sie stets korrekt, wird sie dann nur leicht gestört, ist ein totaler "Beinsalat" (anders kann man es fast nicht nennen) vorprogramiert.
- Daran werden wir gezielt arbeiten und ich gehe davon aus, das die Stute eines schönen Tages auf beiden Händen gleichmäßig und ordentlich galoppieren kann.
- Im Tölt läßt sich keine Rückenmuskulatur aufbauen, wir brauchen dazu den Trab und den Galopp.
- Am Ende dieser Trainingseinheit kann Anja am langen Zügel einige Runden traben.
- Nach gut einer halben Stunde wird die Arbeit beendet, die Stute ist überhaupt nicht müde und würde, wenn man nicht aufhören würde, immer weiter machen.....
- Gut gemacht Gamma!
- Klasse geritten, Anja, wie immer!
- Um der Stute das Traben etwas leichter zu machen, hat Gamma nun für eine begrenzte Zeit vorne 10er und hinten 8er Eisen bekommen.
Temperament und gute Kondition
07. November 2007
- Temperament und eine inzwischen gute Kondition stehen unserer Arbeit mit Gamma zuweilen im Weg.
- Dies scheint Gamma's roter Faden zu sein, woran man wahrscheinlich immer arbeiten muß.
- Das Ziel ist weiterhin, zum ruhigen Reiten in allen Gangarten zu kommen.
- Dabei soll Gamma die Hilfen, d.h. Schenkel, Zügel, Gewicht, willig annehmen und umsetzen.
- Willig ist sie allemal, damit gibt es keine Schwierigkeiten.
- Aber sie ist leider weiterhin ziemlich übereifrig und will stets schneller sein als der Reiter es wünscht.
- Das macht viel Mühe bereits schon im Schritt.
- Erst am Ende der Trainingseinheit ist ruhiger Schritt möglich......immerhin.
- Da der Tölt die Gangart ist, bei der Gamma immer im sicheren guten Gleichgewicht und im Takt ist, wird sie zur Zeit überwiegend im Tölt gearbeitet.
- Arbeit bedeutet, sie muß sich im Tölt richtig anstrengen, auch hier auf allen möglichen gebogenen Linien gehen, im Schulterherein tölten und ähnliches.
- Nach guter intensiver Töltarbeit bekommen wir dann auch den Trab, der aber unter dem Reiter weiter sehr unsicher ist und fast ohne Zügel geritten werden muß, kurze Zügeleinwirkung bringt sie sofort zum Tölt zurück.
- Der Galopp auf der rechten Hand funktioniert mit viel Tempo, aber weiterhin gelaufen.
- Auf der linken Hand haben wir weiterhin mega Beinsalat und gute Rennpassansätze, sobald man eine Ecke erreicht.
- Tja, es gibt viel zu tun......aber Gamma macht Spaß, weil sie immer gut gelaunt ist!
Training in den Gangarten Schritt und Tölt
- 02. Dezember
- Gamma hat noch nicht ihre Idealfigur wieder, aber das wird, wir arbeiten daran.
- Recht häufig hab ich jetzt die Stute unter dem Sattel.
- Ich reite sie zur Zeit ausschließlich im Schritt oder im Tölt (wegen des schlechten Wetters) überwiegend in der Reithalle.
- Nach der Lösungsphase im Schritt und Tölt üben wir Übergänge Schritt-Tölt, d.h. ruhigen Schritt ohne zu Zackeln, Tölt in dem Tempo, in dem sie ohne Taktfehler gehen kann.
- Viele Handwechsel, ständig neue unterschiedliche Wegführungen lassen das Reiten in der Halle auch für das Pferd nicht langweilig werden.
- Als Reiter muß man sich permanent überlegen, ob die Wegführung angemessen und richtig ist.
- Was bedeutet: das Pferd soll nicht unterfordert sein oder blöde und stumpfsinnig gemacht werden, nach dem Motto, ich reite immer nur außen herum an der Bande entlang und das auch nur in eine Richtung und stundenlang.....
- Das Pferd soll aber ebensowenig so sehr überfordert werden, z.B. durch zu enge Wege, zu scharfe Wendungen usw., dass z.B. Taktfehler entstehen oder das Gleichgewicht gestört wird.
- Da muß man schon ein wenig kreativ sein und das macht Spaß.
- Weder unterfordern, noch überfordern.....aber dennoch immer wieder beim Pferd anfragen, bestimmte Übungen fordern und abfragen, sich an die momentane Grenze herantasten, so kommt man langsam in der Ausbildung Schritt für Schritt weiter.
- Gamma macht munter mit, sie lernt über die Gangart Tölt den Schenkel zu akzeptieren und begreift langsam wieder, dass der Schenkel am Körper nicht Wegrennen bedeutet, ebensowenig wie eine halbe Parade oder ganze Parade Dagegenzerren nach sich ziehen soll.
- Am Ende einer Reitstunde ist sie durchlässig auf beiden Händen und fein und weich im Maul.
- Im Tölt kann man sie auf engen Wendungen in jede Richtung reiten, sie geht dabei am Zügel.
- In dieser Phase der Reitstunde schenkt sie mir oft einige Runden taktklaren Trab, den man dann sogar auch auf großen gebogenen Linien mit leichter Anlehnung reiten kann.
- Auf den Galopp verzichten wir zur Zeit unter dem Sattel ganz, um jeglichen Gangsalat zu vermeiden, nur an der Longe lasse ich sie galoppieren, aber auch hier nicht stundenlang und Runde um Runde. Wichtig ist auch hier das Angaloppieren, dann möglichst gut springen und vor dem nächsten Kreuzgalopp oder was da sonst so kommen kann, schon wieder durchparieren.
Diskussion im Januar 2008 über die Rangordnung
- Kaum zu glauben aber wahr: mit Gamma hatte ich einige "Diskussionen".
- Die Stute zeigt sich durchweg willig und brav im Umgang und beim Reiten, ist fleißig, motiviert, hat Lust zu laufen. So erleben wir es täglich mit ihr.
- Sie ist ein munteres sensibles Pferd, was dem Reiter wirklich Spaß macht, ihn aber auch ständig dazu zwingt, sehr genau in allem zu sein: Balance, Hilfengebung, Körpersprache usw. .
- Etwas hatte ich übersehen! Ich hab immer nur in ihr Gesicht geschaut und damit falsches verknüpft.
- Gamma mit ihrem immer freundlichen Kindergesicht "hat es faustdick hinter den Ohren", gar so freundlich ist sie nämlich nicht.
- Aufgefallen ist es mir erst richtig, seitdem ich Rúna und Gamma im Umgang miteinander beobachten kann:
- Gamma will ausdrücklich nicht vor Rúna weichen und setzt sich seit Wochen zur Wehr
- Darüber an anderer Stelle beim Thema Rangordung demnächst mehr
- Darüber nachgedacht, stellte ich fest, dass Gamma vor dem Menschen auch nicht so ganz deutlich weichen will. Besonders beim Seitwärtstreten machte sie nicht gut mit, was ich zunächst auf eine Noch-Steifheit zurückführte. Falsch gedacht!
- Nur sehr widerwillig tat sie es dann, wenn es ausdrücklich gefordert wurde.
- Dem Menschen am langen Seil folgen...na ja.....viele Aufforderungen waren immer nötig, freiwillig?....nö, nicht wirklich.
- Schlimm war das alles nicht und der geneigte Leser sagt bestimmt, ach das kann man doch so lassen, sie tut ja nicht wirklich etwas böses. Stimmt, aber zu etwas bösem soll es ja auch gar nicht erst werden.
- Was habe ich also gemacht?
- Ich hab mit Gamma einige Tage das Weichen geübt. Ein Pferd muß das an sich nicht lernen, das kann es schon.
- Aber die Stute wollte ja unbedingt mit mir über das Thema diskutieren und dann haben wir das in meinem kleinen Longierviereck miteinander ausgehandelt.
- Also: der Mensch geht von vorne auf das Pferd zu, das Pferd geht einige Schritte zurück und zwar am durchhängenden Strick, das ging nicht auf Anhieb perfekt sondern nur mit Zupfen, aber immerhin.
- Dann ein oder zwei Schritte nach rechts( dabei wird die Peitsche an der linken Seite des Pferdes auf und ab bewegt, sozusagen eine Störung hergestellt, vor der das Pferd weichen soll ),aber ohne Peitschenberührung( wichtig!), dann der Versuch, ein oder zwei Schritte nach links weichen zu lassen.
- Nö, sagte Gamma, nach links das wollte sie nicht.
- Da mußte ich schon mit der Peitsche etwas deutlicher werden und sie hielt zunächst ebenso deutlich dagegen und versuchte nach vorne (gegen mich) anzustürmen.
- Zwei Tage haben wir darüber miteinander verhandelt, wichtig war und ist, zwischen den einzelnen Übungen Pausen zu machen, das Pferd zur Ruhe kommen lassen, den Mencschen auch wieder auf Normal null runterzufahren. Denn aufregend ist es schon, wenn man etwas durchsetzen will und muß, und man muß sich unbedingt vor Emotionen hüten!
- Nach zwei Tagen kam der Durchbruch sozusagen.
- Ohne dass man Gamma berühren muß, weicht sie nach rückwärts und zwar sofort.
- Wenn sie folgen soll, d.h. hinter einem am durchhängenden Strick hergehen soll (nicht gezogen werden!) macht sie das willig.
- Dem Weichen nach links mußte ich am dritten Tag noch ein einziges Mal deutlich Nachdruck verleihen.
- Danach gab es eine Denk- und Ruhepause für Gamma am durchhängenden Strick.
- In Pausen läßt es sich am besten denken!
- Nach der Pause die Übungen zur Kontrolle noch einmal wiederholt, konnte ich mit Vergnügen feststellen, Gamma hatte den Ernst aber auch das Gute der Lage begriffen:
- Der Mensch ist der Chef Alles ist gut und Entspannung ist angesagt.
ein neuer Sattel für Gamma im Januar 2008
- Wir haben für Gamma einen neuen Sattel angeschafft.
- Der bisher benutzte setzte den Reiter zuweit nach hinten und passte nicht wirklich zum Schwerpunkt des Pferdes. So entstand ein gewisser falscher Druck auf den Rücken und bewirkte auch das Rutschen des Sattels.
- Gamma wirkt schon nach nur wenigen Tagen Benutzung des neuen Sattels viel entspannter.
- Sie trabt auf beiden Händen fast immer auf Anforderung richtig an, bei kleinen Störungen im Sitz oder am Zügel oder auch, wenn man zu schnell reitet, ist allerdings weiterhin rasch der Übergang zum Tölt da, das ist und bleibt ihre Gangart.
- Wir arbeiten daran, die Gänge immer besser, genauer und deutlicher zu trennen.
- Auch am Galopp kann nun wieder dazu genommen werden, es geht auf beiden Händen, noch nicht zu lange, doch ohne Kreuzgalopp.
- Auch arbeiten wir weiterhin - und das wird sicher noch länger dauern - an der Konditionierung, dass der Schenkel am Pferd nicht Rennen bedeutet und ein gewisser "Zug" auf den Zügel ebenfalls nicht schneller werden bedeutet oder gar Rennpass, gar nicht so einfach zu verstehen für Gamma.
Die Ausbildung geht weiter
- Das erste Training nach der Fohlenpause ist nun längst vorbei, die Anfangsschwierigkeiten sind überwunden.
- Regelmäßig, d.h. durchschnittlich einmal pro Woche nehmen wir gemeinsam am Cavaletti-Training teil.
- Auch zwei Dressurstunden finden jede Woche statt. Dressur klingt ein bißchen komisch, ich denke es ist schöner, Gymnastikstunde zu sagen, das trifft es genauer.
- Wenn das Wetter es zuläßt gibt es Ausritte oder die eine oder andere Longiereinheit.
- Langweilig wird uns nie und Gamma kommt immer gerne und freudig zur Arbeit, ja sie rennt wiehernd auf einen zu, wenn man mit dem Halfter kommt. Und das hat nichts mit Leckerli zu tun, die gibt es nämlich nicht.
- Die Ausbildung geht immer weiter
- An anderer Stelle werde ich immer wieder über die weitere Entwicklung berichten.
26. 01. 2008 JS
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