Spoi vom Vossbarg
Aus Islandpferde Vossbarg Wiki
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| | Besitzer | FEIF ID | Geburtsdatum | Farbe und Abzeichen | |
|---|---|---|---|---|---|
| Ulli P. | ohne | 30. Mai 1996 | Maus-Falbe o.A. |
Aktuelles
- 03. Dezember 2007
- Endlich kommt von Ulli P. die langersehnte Geschichte: Wer Ulli kennt, weiß wie lustig sie erzählen kann über ein ohne Zweifel unglaublich besonderes Pferd:
- Hallo Jutta, so, es ist Montag morgen und ich raffe mich jetzt mal auf was zu schreiben.
- Freitag traf ich meinen Papa im Wald, Spoi an seiner Seite (siehe Foto, ich hatte endlich mal eine Kamera dabei). Die beiden verstehen sich unglaublich gut.
- Wenn er mit dem Auto ankommt, kommt Spoi sofort angewetzt, dann gibt es was leckeres und er darf frei rumlaufen. Mein Papa wäscht dann das Auto (die Baumschulen machen einen Acker aus den Wegen, Waschanlage lohnt sich nicht), Spoi schaut dabei zu und fängt dann an die Wasserdüse für die Scheibenwischanlage abzulecken und akribisch zu säubern.
- Erziehungsvorbild ist mein Papa jedenfalls nicht.
- Letztens zeigte er ihm wo die Brottonne in der Sattelkammer steht. Da wurde ich dann ein bißchen gnatschig....
- Spoi findet alles spannend und muß immer in der ersten Reihe stehen.
- Vor allem Technik!
- Machst Du die Autotür auf, ist sein Kopf sofort drinnen und er schaut sich die Amaturen an.
- Akkubohrer - einfach toll. So schnell kriegst Du keine Schraube ins Holz wie seine Nase dazwischen geht mit einem Blick, der fröhlich fragt: Was machst Du da, kann ich mitmachen???
- So, jetzt muß ich doch noch ein wenig weiter arbeiten.
Lieben Gruß von Ulli P.
- 04. Februar 2007
- Heute bekamen wir super tolle Fotos von Spoi, die Birte vom Flasröth Hof in Wedel geschossen hat. So können wir endlich aktuelle Bilder von diesem schönen kraftvollen Pferd zeigen, ich hoffe auch noch insgeheim auf die eine oder andere Geschichte über Spoi von seiner Besitzerin Ulli?! Berichtet hat sie schon oft über ihren grauen Wallach, bei ihren Geschichten ist der Spaß garantiert! Spoi nimmt dann immer sehr menschliche Züge an.....
Geschichte
- Im Jahr 1995 fuhr Sara zusammen mit ihrer Tochter Lotta zum Hengst nach Jahrsdorf. Geysir von Viking, der Kolskeggur frá Ásmundarstödum Sohn, war der von uns Auserwählte.
- Spontan gab es "Mecker" für uns aus isländischem berufenen Mund, wir sollten doch lieber zu Kolskeggur fahren und nicht zu so einem dahergelaufenen Söhnchen.
- Aber wie immer machten wir, was wir wollten, und nicht, was andere uns sagten. Hengsthalter sind ja sowieso untereinander nicht ganz einfach in der "Handhabung", es wird reichlich und zu viel, zwar oft nur indirekt, aber doch ähnlich wie im Hühnerhof, gehackt und getreten.
- Egal! Dieser junge Hengst gefiel uns schon bei der Körung, außerdem wagten wir gerne neues.
- So wurde dann 1996 Ende Mai der mausgraue Spoi und wenige Tage darauf der etwas dunklere Grámann geboren. Wir waren höchst zufrieden mit beiden Fohlen, die sehr unterschiedlich waren, besonders in der Gangverteilung, Spoi ein eher kräftiges Pferd, fünfgängig mit viel Naturtölt, Grámann viel feiner gebaut, viergängig und starker Traber.
- Zwei Jahre später tauchte dann Ulli auf. Einer von beiden Jungs sollte verkauft werden, leider konnten wir nicht beide behalten. Tendenziell wollte ich Grámann lieber verkaufen, das hatte ausschließlich etwas mit der Farbe von Spoi zu tun[1]
- Aber Ulli wollte Spoi haben, sie war durch nichts umzustimmen, da konnte man nichts ändern, wollten wir auch gar nicht wirklich.
- Spoi blieb zunächst bei uns und bei Grámann und häufig wurde dann auch Ulli auf den Weiden gesichtet, die ziemlich "verliebt" auf ihr munteres Jungpferd schaute.
- Eines schönen, stürmischen Tages war es dann soweit: Spoi sollte in sein neues Zuhause auf den Flasröth Hof nach Wedel umziehen. Ulli kam frohen Mutes mit Auto und Pferdehänger. Bei dem flatterte die Plane. Schnell wurde klar, wir hatten einen leicht ungünstigen Verlade-Tag gewählt.
- Trolle, überall Trolle! Das war das Stichwort für den inzwischen großen und kräfigen jungen Wallach.
- Spoi war durch nichts zu überzeugen, diesen knisternden Hänger zu besteigen.
- Was war nun zu tun. Na, das war doch ganz einfach........von Appen-Etz bis zum Flasröth Hof sind es nur ein paar Kilometer.......
- "Geh doch zu Fuß hin" war Juttas Idee. Das stieß auf heftiges Mißfallen bei Ulli: "was so weit soll ich laufen?"
- Aber was soll man machen, Spoi hatte gewonnen, jedenfalls an dem Tag, Ulli mußte mit ihm marschieren, wenn sie ihn haben wollte. Und damit die beiden nicht ganz alleine waren, sattelte Ulrike ihre Lára und ritt nebenher....so zur Unterhaltung und so...... Ich war fein raus und fuhr mit dem Auto.....
- Irgendwann....später.....sind sie dann alle zusammen angekommen im neuen Stall, Spoi, Ulrike und Lára wirkten frisch und munter und Ulli war doch leicht geschafft...hat sie zumindest gesagt. Und haben wir natürlich auch nicht bezweifelt.
- Inzwischen braucht Ulli schon lange nicht mehr mit Spoi zu Fuß zu gehen, sie reitet, er läuft, sie hat ihm klar gemacht, daß das so sein muß. Das habe ich gesehen. Aber da fällt mir gerade ein, ich muß doch mal nachfragen, was denn so aus dem Hängerfahren geworden ist. Spoi´s Bruder Grámann ist z. B. bis heute nicht überzeugt, daß es angenehm ist, gefahren zu werden. Gar nicht so dumm gedacht......ist ja meist auch hinterher mit Arbeit verbunden. JS
Anmerkungen
- ↑ Ich weiß, Pferde haben keine Farbe.....Aber sie haben es doch und niemand soll mir erzählen, daß bei der Wahl eines Pferdes nicht doch, wenn vielleicht auch unterschwellig, die Farbe mitgewählt wird. Bei mir ist das so, ich finde Falben in allen Farbvarianten einfach toll!!
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