Samson vom Vossbarg

Aus Islandpferde Vossbarg Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche


Besitzer FEIF ID Geburtsdatum Farbe und Abzeichen
Tina Lehmann DE 16. April 1988 Fuchs o.A.

Aktuelles

am 24. November 2007
vergrößern
am 24. November 2007

Das Jahr 2007

  • Endlich haben wir geschafft, was wir schon ganz lange machen wollten!
  • Wenn auch nur kurz, aber immerhin:
  • Am 23. November haben Ulrike und ich uns auf den recht langen Weg nach Brandenburg gemacht:
  • Unser Ziel: Würdenhain zur Familie Lehmann und natürlich zu Samson!
  • Wir hatten tolle und unterhaltsame Stunden dort, gute Gespräche mit Iris.
  • Wir konnten viele Bilder und Eindrücke mitbringen, haben supernette fröhliche Menschen und Pferde kennengelernt, eine klasse Reitstunde mit Bärbel von Erden erlebt, was viel Spaß machte.
  • Auch Hunde, allen voran Eurasier Brixa, konnten wir in einer Übungsstunde beobachten.
  • Samson macht einen fröhlichen und sehr munteren Eindruck. Seine Weidekollegen wollte er gar nicht gerne verlassen, schon mal gar nicht, weil es zur Arbeit gehen sollte.
  • Aber Iris setzte sich gut durch und dann war er gleich wieder brav.
  • Samson ist super kernig. Er hat immer noch seinen schönen taktklaren Tölt, was uns sehr freute.
  • Iris, die ihn jetzt reitet, seitdem Tina nicht mehr im Haus ist, kommt bestens mit Samson zurecht.
  • Für Ulrike und mich war es ein gelungener Kurztripp und wir möchten gerne wieder hinfahren!
  • Danke an Iris für die tolle Gastfreundschaft in ihrem schönen Haus!
  • Übrigens: danke an Robert für die schnelle und versierte Bearbeitung unserer vielen Bilder!


vergrößern
 Samson mit Tina Lehmann
vergrößern
Samson mit Tina Lehmann
  • Am 16. März 2007 erreichte uns folgende mail von Iris.
  • Sie schreibt: Hallo Jutta und Familie, viele Grüße aus Würdenhain von Iris, Tina usw.
  • Samson geht es prima, insbesondere weil er ja bei diesem (Mist)Wetter nicht geritten wird! Spaß beiseite, am letzten Wochenende hatten wir bei herrlichem Sonnenschein zwei wunderschöne Ausritte gemacht. Samson und ich hatten viel Freude dabei, er ist gerannt wie ein Junger. Ich achte aber darauf, dass es ihm nicht zu viel wird.
  • Seit einem halben Jahr haben wir jeden Montag Training bei einer Islandpferde-Reitlehrerin, seitdem mache ich gute Fortschritte. Vorher hat Samson so manches Mal Richtung und Tempo bestimmt, vor allem auf dem Reitplatz.
  • Im Gelände war und ist er eine Lebensversicherung, ruhig, gelassen, nervenstark. Ich kann jetzt mit Reitgerte reiten, auch verstehen wir uns nun viel besser.
  • Samson versucht sich zwar neuerdings vorm Training zu drücken, er will beim Aufsteigen nicht mehr stillstehen und läuft rückwärts davon. Aber wir arbeiten daran.
  • Ich schaue mir immer sehr gern deine homepage an und lese, was ihr so alles macht. Das Anspannen der Islandpferde ist interessant, ich glaube aber, Samson würde denken, wir veralbern ihn total, wenn wir das mit ihm probieren würden.
Samson im Winter 1994/95 Foto: Dielenschneider
vergrößern
Samson im Winter 1994/95 Foto: Dielenschneider
 Uwe sagte über dieses Bild von Ulrike aus dem Jahr 1993: "so schön bin ich ja nie geritten"
vergrößern
Uwe sagte über dieses Bild von Ulrike aus dem Jahr 1993: "so schön bin ich ja nie geritten"

Geschichte

  • Uwe kam früh am Morgen des 16. April 1988 ins Haus zurück und meldete: wir haben soeben ein rotes Hengstfohlen bekommen, an dem ist aber auch alles fuchsfarben, sogar die Wimpern! Stimmte wirklich! Im Laufe der Jahre ist die Mähne dann etwas heller geworden, aber ein leuchtender Fuchs ist Samson bis heute geblieben.
  • Samson war spitze, seine Lieblingsgangart der taktklare Naturtölt, er war groß und kräftig und wir verfolgten durchaus die Idee, mit ihm zur Körung zu fahren. Eigentlich ziemlicher Blödsinn, was sollten wir mit einem eigenen Hengst. Aber darüber dachten wir nicht nach, die Frage stellte sich uns gar nicht. Den Winter 1989 und den darauffolgenden Sommer verbrachte Samson zusammen mit Kasper auf riesigen Weiden in der großen Junghengstherde bei Andreas Nick auf dem Uhlenhof. Er wurde allerbestens erzogen, respektvoll und höflich, nicht durch die Erziehung, die er bei Andreas genoß, sonders durch die Rangordnung in der Herde. Und so fuhr er mit uns und Andreas, der ihn immerhin geputzt hatte, zur Jungpferdematerialprüfung zum Neddernhof (1990).
  • Ganz so hübsch war er dann gerade doch nicht, eher in der Entwicklung etwas reichlich plump mit mächtigem Hals und großem Kopf und nicht allzuviel Schopf.
  • Er zeigte in der Reitbahn seinen Naturtölt, andere Gangarten waren gerade nicht da. Dafür aber wollte er gerne in der Ecke Richtung Hamburg aus der Bahn flüchten, einige Zuschauer hielten den Atem an. Andreas griff natürlich beherzt ein, das macht er ja immer. Und Samson blieb bei uns.
  • Einige Zeit nach dieser Prüfung wurde er dann kastriert....wir entschieden, er war nicht der Hengst, den die Welt braucht....und den die Welt auch wahrscheinlich gar nicht wollte.
  • Ohne Frage und ohne Zweifel wurde er dann aber zu einem Reitpferd - mit Grundausbildung bei Andreas Trappe 1992/93 - was unbedingt gebraucht wurde. Samson war genau die Sorte Pferd, von denen man nie genug hat, die sich eigentlich leicht verkaufen lassen, weil sie einen total sicheren Tölt haben, einen guten Charakter und das gewisse Etwas, was ein tolles Islandpferd ausmacht.
  • Wir verkauften ihn nicht, nein, weil wir die Pferde zu unserem Vergnügen züchteten und weil wir für uns das schönste Reitpferd haben wollten.
  • So wurde er Uwes Reitpferd und beide kamen stets gut gelaunt von ihren Ausritten wieder.Es kam Samson sehr entgegen, daß Uwe am liebsten und fast ausschließlich ins Gelände ritt.
 Samson mit Andreas Trappe im Frühjahr 1994 während des Trainings für die Materialprüfung
vergrößern
Samson mit Andreas Trappe im Frühjahr 1994 während des Trainings für die Materialprüfung
vergrößern
  • 1994 schafften wir Samson noch einmal zum Lindenhof nach Altenberge, er sollte für seine Mama Pernille eine Materialprüfung laufen (Nachzuchtbewertung). Andreas Trappe bereitete ihn vor und die Prüfung verlief erfolgreich für uns. Samson ist wie alle Geschwister mit einem guten Gebäude ausgestattet. Als Viergänger mit Naturtölt konnte die Gangnote naturgemäß nicht sehr hoch ausfallen. Aber wir waren mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.
  • Uwe konnte nie (chronischer Zeitmangel) so ausgiebig und viel reiten, wie es zumindest für den starken in Saft und Kraft stehenden Samson gut gewesen wäre. Da kam uns in den Sinn, dass Ulrike den Wallach auf die Turnier-Saison 1997 vorbereiten sollte, ein so schönes Pferd konnte durchaus gerne eine Saison für Vossbarg Reklame laufen. Ulrike war begeistert, Papas Pferd reiten zu dürfen.


  • Und das machte sie - teilweise auch mit Anleitung - richtig gut. Sie verbesserte z.B. erheblich Samsons Tempovarianz im Tölt. Ulrikes Gedanken zu Samson
  • Da in den darauf folgenden Jahren immer weniger Zeit zum Reiten da war und u.a. auch Samson einfach viel zu viel auf der Weide stand, was der natürlich spitze fand, denn erfunden hatte er die Arbeit nicht gerade, entschieden wir schweren Herzens, ihn in den Verkauf zu geben.
 Samson im Sommer 1998......nicht gerade in Sportkondition....aber dafür immer gut gelaunt auf der Weide!
vergrößern
Samson im Sommer 1998......nicht gerade in Sportkondition....aber dafür immer gut gelaunt auf der Weide!
  • Es ergab sich gerade, dass zu Birgit Paustian vom Barghof Besucher aus Brandenburg kommen sollten und wir stellten unseren großen stattlichen und glänzenden Fuchs Samson bei Birgit mit in die Reihe der Verkaufspferde. Die "Brandenburger" reisten mit fünf Personen an, eine auf Anhieb sympathische Familie, Mutter Iris und Tochter Tina wollten unbedingt ein Islandpferd, ohne irgendeine echte Erfahrung mit dieser Rasse, sie hatten ihre Reitlehrerin zur Beratung mitgebracht, "Vaddern" war auch mit und Sohnemann langweilte sich bei der Besichtigung der diversen Reittiere. Ich glaube, er hatte mehr für Fußball übrig.
  • Es ging an´s Ausprobieren in der schön gelegenen Reitbahn am See in Görnitz. Samson hatte es ihnen angetan, aber Samson in der Reitbahn? Das war nicht sein Ding, aber er war wohl gut gelaunt und drehte höflich und und ohne vorzumachen, dass ihm das nun gar keinen Spaß machte, die Proberunden mit den Damen.
  • Am nächten Tag kamen dann alle zu uns nach Appen-Etz und Ulrike machte mit Tina einen kleinen Ausritt, Samson war wieder in seinem Element, und Tina war, glaube ich, futsch und weg von dem Burschen.
  • Kurze Zeit darauf machte ich mich ganz allein mit Samson auf den Weg nach Würdenhain in Brandenburg. Es schneite ganz doll und glatt war es auch an diesem 04. März 2000, als wir auf der Autobahn Richtung Berlin unterwegs waren. Ungefähr 7 Stunden dauerte die Fahrt, natürlich machte ich Pausen. Aber abgeladen hab ich Samson lieber nicht, ich war mir nicht so sicher, ob er Lust gehabt hätte, wieder auf den Hänger zu steigen.
vergrößern
  • Endlich in Würdenhain angekommen, erwartete mich eine wegen Samson aufgeregte, aber unglaublich gastfreundliche Familie. Gerne wäre ich ein bißchen länger dort geblieben.
  • Samson stieg leicht wackelig vom Hänger, eine so lange Fahrt soll man nicht unterschätzen.
  • Aber die Welt war recht rasch für ihn in Ordnung, alles war schön dort, Pferdekollegen, Bewegung und Futter, was braucht man mehr. Und ich konnte beruhigt zurück in den Norden fahren.
  • Seitdem hören wir regelmäßig von Samson und seiner Familie und freuen uns über den "schönsten Vossbarg-Isländer" in Brandenburg



Prüfungen



Persönliche Werkzeuge