Lára vom Wiesenhof
Aus Islandpferde Vossbarg Wiki
| | Besitzer | FEIF ID | Geburtsdatum | Farbe und Abzeichen | | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ulrike Schlüter | DE | 24. Juni 1987 | Rappe o.A. |
Inhaltsverzeichnis |
Aktuelles
- Da wir demnächst eine ganz neue Seite haben werden, wird auf dieser Seite zur Zeit nichts mehr aktualisiert!
Das Jahr 2011
Das Jahr 2010
10. Oktober 2010
- Bilder gibt es von der Herbstweide
- Apríl hat einen tollen, entspannten Sommer mit Lára und Rán verbracht.
- Die drei sind sich sehr einig in allem.
- Apríl verfolgt stets sehr aufmerksam, was auf seiner Weide passiert.
- Auch kommt er täglich zur Begrüßung herbei, ist sehr höflich, aber keinesfalls ängstlich.
20. Mai 2010
- Apríl hatte jetzt die Möglichkeit, auf die Junghengstweide nach Osterbyholz umzuziehen.
- Aber wir wollen es wissen, ob er, wie ihm die Richter in der Junghengstmaterialprüfung am 23. April 2010 bescheinigten, frech, respektlos und eigenwillig sei.
- Es war und ist zum Glück nicht so!
- Heute haben wir ihn zu den Stuten Lára und Rán gestellt, zweifellos zwei sehr erfahrene Stuten, was junge Hengste angeht, dennoch egal....
- Er kam auf die Weide , war höflich und zuvorkommend, beide Mädels sind sehr begeistert von ihm.
- Was wollen wir mehr!?
- Hier sind einige Bilder zu sehen.
28. April 2010
- Es hat schon Momente in diesem Frühjahr gegeben, in denen wir dachten, die Lára könnte doch tragend von Bingo sein....Jaja es war wohl mehr der Wunsch und die Hoffnung, die den Bauch und das wachsende Euter gesehen haben....
- Nun ist sie mit den anderen Stuten auf die Sommerweide gekommen, nein ein Fohlen ist nicht in Sicht.
- Na und so toll ist es ja vielleicht auch nicht, wenn eine doch schon ältere Mutter/Stute noch Nachwuchs bekommt.
Das Jahr 2009
19. Dezember 2009
- Wir füttern jetzt Heu dazu, hier gibt es Bilder von der Winterweide
31. Oktober 2009
- Bilder von der Stutenweide
22. Juni 2009
- Die Bingo Hengstweide ist nun aufgelöst, die Fremdstuten sind nach Hause entlassen und es kehrt wieder Ruhe auf den Vossbarg Weiden ein.
12. Mai 2009
- Bingo ist heute nach Hause gekommen, ich hab ihn aus Marxen direkt vom Abendbrot weggeholt.
- und nun steht er bei seinen Stuten.
- Wir berichten ab sofort sozusagen "online" von der Vossbarg Hengstweide 2009
11. Mai 2009
- Aus Sillerup kamen heute die gescheckte Pretta und ihr Sohn Skörungur.
- Die Herde ist nun komplett, hier einige Fotos.
09. Mai 2009
- Wir stellen nun langsam Bingo's kleine Herde zusammen.
- Auch Lára ist noch einmal wieder mit dabei. Vielleicht haben wir Glück und sie bekommt noch ein Fohlen!
- Heute kam Snör aus Hasloh zu uns.
- Einige Fotos sind hier zu sehen.
21. April 2009
- Wir können die ersten Stuten auf die Frühlingsweide entlassen
- Mit dabei sind Dögg, Randalín, Björk und Lára.
- Hier gibt es Fotos
05. April 2009
- Jetzt gibt es Fotos von allen unseren Stuten zu sehen.
Das Jahr 2008
31. Dezember 2008
- Die letzten Fotos im "alten Jahr" kurz vor Sonnenuntergang zur blauen Stunde
- Lára ist nun wieder Chefin auf der Winterweide.
- Still, leise und ohne Aufwand hat sie die Position eingenommen, während die anderen sich laut und mit viel Energie gestritten haben.
19. Dezember 2008
- Alle Vossbarg-Stuten sind nun zusammen auf der Winterweide und dürfen ihre "eingezäunte" Freiheit genießen.
17. Oktober 2008
- Nach Starkregenfällen.....am am 17.10.08
17. September 2008
- Langsam zieht der Herbst bei uns ein.
13. Juli 2008
- Es gibt akuelle Fotos von der Sommerweide
21. Mai 2008
- Die Stuten genießen gemeinsam ihr Herdenleben auf der Sommerweide
05. Mai 2008
- Lára ist in diesem Jahr mit den anderen Stuten auf der Sommerweide.
- Sie ist die unangefochtene Chefin.
- Da sie doch nicht geritten wird, was an sich schade ist, weil sie fit und lustig ist, haben wir gedacht, dass sie draußen eine gute Führungs-Aufgabe übernehmen kann.
- Und sie hat Platz und Freiheit, was doch auch schön ist.
- Allerdings müssen wir ihre Figur gut im Auge behalten, sollte sie zu fett werden, muß sie doch wieder zu den Reitpferden umziehen.
Das Jahr 2007
31. Dezember 2007
- Bilder vom letzten Tag im Jahr
- 14. November 2007
- Beim Knabbern von Ästen und Zweigen ist Lára immer mit dabei.
- 05. Mai 2007
- Schon lange wollten wir auch einmal Fotos im Rapsfeld von unseren Pferden haben.
- Gesagt, getan....von wegen....
- Wer nun denkt, das ist ganz einfach zu machen, der irrt.
- Das Rapsfeld war wegen der großen Wärme und der Trockenheit der letzten Wochen fast verblüht.
- Egal, wer hat schon Pferdebilder im fast verblühten Rapsfeld. Das gibt es nur bei uns!
- Mit Laurus und Lára (frisch geputzt) an der Hand von Ulrike, einer blauen Raschelfahne bewaffnet und Jutta mit Kamera im Rucksack steuerten wir bei super Nachmittagshitze unser dörfliches Rapsfeld an.
- Lára und Laurus nahmen unser Vorhaben gelassen, die angestrebten und erhofften aufmerksam gespitzten Ohren auf meine Raschelei mit der blauen Fahne waren von nur kurzer Dauer und anscheinend nicht sehr aufregend.
- Uns hat es Spaß gemacht und einige Bilder sind so, wie wir sie in der Wirkung wollten.
- 30. März 2007
- Angeregt durch den Fahrkurs auf dem Fohlenhof (Februar bis April 2007) wird Lára nun wieder aktiviert und zunächst einmal vom Boden aus gefahren.
- Sie hat natürlich nichts verlernt, ist aber mehr als munter.
- In der Dorfstraße entdeckte sie neulich eine am Boden liegende Plane, die Kertwendung war in Sekundenschnelle und ohne Vorwarnung gemacht. Mit der Kutsche dahinter wäre das nicht gar so nett, wir werden das üben.
Lotta, Lára und Ulrike, einige Spaßbilder aus dem Sommer 2006
- Familien-Besuch aus Bayern rückte an im August 2006. Lotta, ein kleines kesses und selbstbewußtes Mädchen, jetzt schon voller Begeisterung für das Reiten - kein Wunder bei der Familie.....fast alle sind mehr (oder weniger) Pferde-verrückt, nur einzelne Exemplare der Familie haben mit Pferden nicht so viel am Hut.
- Natürlich, Reiten war angesagt und Lára zum Reittier der Wahl erkoren. Ausgerechnet Lára, unser Rennpferd - Großmutters Bedenken und gleich wieder Beruhigung: Lára kann sich ja wirklich äußerst artig und gesittet benehmen, sofern sie geneigt ist, ihrem Reiter zu glauben. Ulrike glaubt sie schon seit langer Zeit ohne Widerrede!!! Da kann nichts schief gehen. Also...los geht's....
Vorgeschichte
- Im Frühsommer 1987 kam es meiner Freundin Doris in den Sinn, einmal - wieder einmal - Pferde anzuschauen, sie suchte eine Stute für die Zucht. Und sie schnackte mich und unsere Männer mit, was aber eigentlich gar nicht so schwer war. Ich guckte immer schon gerne Pferde an. Nicht aber, daß wir hier im Norden suchen sollten, nein, wir brachen in Richtung Schwarzwald auf. Doris hatte den Wiesenhof ausgesucht, der zu der Zeit mit guten Pferden schon mächtig im Geschäft und am Markt war. Klar... das beste war ja gerade gut für uns! Gesagt....getan.....
- Wir fuhren eine ganze Nacht hindurch und als wir am Morgen dort ankamen, war nicht Schlafen angesagt, ne, es ging sofort los, Pferde angucken. Uwe und ich waren leicht überwältigt von der Menge der Pferde, den riesigen Stutenherden. Alles in allen standen wohl ca. 250 Pferde auf dem Hof.
- Bruno Podlech wurde nicht müde, die Fohlen mit Hilfe seiner Hunde immer wieder vor uns herzutreiben. Die kannten das offensichtlich auch und machten voll die Show. Wir waren schwer beeindruckt von den Gangqualitäten, es waren teilweise riesige Trabtritte zu sehen, Tölt weiß ich nicht mehr so genau, kann gut sein und ist wahrscheinlich, daß wir mehr oder nur auf den Trab geachtet haben. Und dabei übersahen wir, daß die Fohlen mächtig in Spannung und Erregung waren. Aber egal, es spielte für uns keine Rolle. So viele schwarze Tiere, eins schöner als das nächste, und wie waren die auseinanderzuhalten? Ich glaube, in die Hufe waren Nummern eingeritzt oder gebrannt.
- Als wir denn endlich alles gesehen hatten und komplett die Übersicht verloren hatten, kaufte Doris ein braunes und ein schwarzes Fohlen und wir ein ganz schwarzes zu einer ungewöhnlich stattlichen Gesamtsumme, aber mit etwas Rabatt wegen Kauf von drei Pferden. Großzügig!
- Und so fuhren wir dann wieder gen Norden mit der Versicherung, außerordentliches Stutenmaterial mit Zukunft eingekauft zu haben. Was auch immer das bedeuten sollte? Aber die Hoffnung, welch eine Freude, fährt ja immer mit.....
Geschichte
- Lára kam dann im Herbst 1987 ganz allein mit dem Transporter von Ingo Müller aus dem Schwarzwald angereist. Sie war sehr klein und rabenschwarz und sehr eingeschüchtert. So großartige Bewegungen wie unser Fohlen auf dem Wiesenhof zeigte sie uns eher nicht. Ein großes Pferd wurde sie im Verlauf der nächsten Jahre nicht. Und sie blieb immer etwas neutral mit uns und scheu, d. h. auf der Weide konnte man sie nie ohne weiteres einfangen.
- Wir hatten uns ja eine Stute zur Zucht ausgesucht und deshalb ließen wir sie früh decken. Sie bekam vierjährig ihr erstes Fohlen Bersi vom Vossbarg, ein ganzer Kerl!
- Ganz früh im Jahr 1992 wurde sie von Andreas Trappe - es war unsere Andreas Zeit - eingeritten und bestritt im selben Jahr, kurz vor ihrem fünften Geburtstag, ihre IPZV-Material-Prüfung mit Endnote 7,99. Die Charakternote fanden wir nicht ganz fair und nicht gerecht für das junge Pferd. Sie flippte leicht aus, als ihre Stallkollegin weggeführt wurde, leider zu einem Zeitpunkt als die Gebäudebeurteilung gemacht wurde und sie still stehen bleiben sollte.[1]
- Aus heutiger Sicht denke ich auch, daß wir Lára in ihrer Reitpferde-Entwicklung viel zu wenig Zeit gelassen haben, viel zu früh hat sie diese schwere Materialprüfung absolviert. Und das machte sie ja erstaunlich gut. Aber die Seele des Pferdes haben wir dabei gar nicht beachtet.
- 1993 wurde ihres zweiten Fohlens Eik vom Vossbarg geboren, was leider recht früh an Sommerekzem erkrankte.
- Ich hatte Lára ausprobiert und fand sie als Reitpferd nett, sehr bequem, aber auch etwas - Verzeihung Lára - langweilig.
Pferdewechsel
- Genau zu der Zeit mußten wir Ulrike aus Sicherheitgründen unsere Dögg als Reitpferd wieder wegnehmen. Uns war zu Ohren gekommen, daß Ulrike auf dem Weg zu ihrer Reitstunde im Dorf zum Anhalten - und Dögg war schnell wie der Pfeil unterwegs - abspringen mußte. Das war ja gar nicht zu verantworten und Uwe und ich dachten, die brave, leicht langweilige, ausgeglichene und gut gerittene Lára wäre nun genau das richtige für unser Kind! Hatten wir uns so vorgestellt! Hui...jui....JS ... zurück zu Dögg's Geschichte
Ulrikes Geschichte mit Lára
- Als Eik abgesetzt wurde bekam ich Lára als Reitpferd, was sie u.a. zu einem Galopprennpferd machte. In unserer Ausreitgruppe war sie immer die Schnellste im Galopp auf ausgesuchten Rennstrecken in unserem Wald.Anhalten war nicht unbedingt möglich. Interessanterweise war sie aber immer sofort im Schritt, wenn Reiter von vorne kamen, als ob sie gewußt hätte, das so etwas höflich ist.
Leider zeigte sie ihre Begabung auch auf diversen Abreiteplätzen bei unseren Teilnahmen an Turnieren. Wahrscheinlich übertrug sich meine Aufregung kurz vor dem Start auf Lára und veranlasste sie dazu in wilden Bögen über den Platz zu galoppieren. Betraten wir allerdings die Ovalbahn oder das Dressurviereck war sie ruhig und sehr verlässlich. So konnten wir zum Beispiel auf unserem ersten Turnier in Bassum den zweiten Platz im Reiterwettbewerb erringen. Bei Galopprennen, die ab und zu auf einigen Tunieren ausgeschrieben waren, entfaltete sich ihr tolles Temperament, ihr Wille vorne zu sein - darum machten die Rennen auch so viel Spaß - und ihre enorme Kondition, die wir zu Hause auf unseren "Trainingsstrecken" erarbeitet hatten.
- Im Jahr 2000 begab ich mich dann mit Lára in den Dressurunterricht zu Anja auf dem Fohlenhof. Dort haben wir sehr viel gelernt. Besonders Láras Galopp verbesserte sich von ihrem wilden Renntempo hin zu einem sehr gemütlichen und angenehmen Schaukelgalopp, der sehr schnell zu unserer beider Lieblingsgangart wurde. Mit Hilfe von Anja verbesserte sich nicht nur meine Hilfengebung, sondern allgemein die Qualität unserer Dressurvorstellungen.
Anmerkungen
- ↑ Lára hat bis heute große Probleme damit, irgendwo alleine, ob im Paddock oder auf der Weide, zurückgelassen zu werden. Früher beruhigte sie sich dann gar nicht und verwüstete regelmäßig Weide oder Paddock. Inzwischen ist sie ein ganz bißchen gelassener. Wir denken, es hängt mit dem recht frühen Absetzen zusammen und mit der einsamen Fahrt ohne irgendeinen vertrauten Kumpel durch ganz Deutschland. Das hat ein Trauma hinterlassen. Aus heutiger Sicht würde ich so etwas nicht wieder machen

