Januar 2012
Aus Islandpferde Vossbarg Wiki
29. Januar 2012
- Na klar, jeden Tag ist Reiten angesagt, am liebsten zwei Mal und der Ablauf drumherum mit Holen aus dem Paddock, Anbinden, Putzen, Gurt anlegen, Warten bis zum Nachgurten und dann Reiten hat Mattis drauf.
- Macht Spaß!
- Calle und Mattis sind nun auch vertraut miteinander, wie schön.
- Und unsere frisch zusammengestellten Pferde bilden bereits eine Herde, nur darf Pá noch nicht mit den Jungs spielen.
- Und es ist bitter kalt und soll noch kälter wedren, na klar passt doch......ist bald Körung!
28. Januar 2012 10.00 Uhr
- Es war viel los in den letzten Tagen.
- Die Körung 2012 bei Pferdestammbuch rückt näher und damit auch viel Arbeit für mich.
- Nein, einen Hengst zur Körung, wie von so vielen angefragt, haben wir in diesem Jahr natürlich nicht.
- Zwei Jungs auf dem Vossbarg sind eh schon einer zuviel, aber was hat man nicht alles einfach so zum Spaß....dann eben auch zwei Deckhengste.
- Full house mit Familie aus Hannover und Mattis will reiten, na klar, Rúna macht brav mit trotz ihrer Winterpause.
- Calle findet es lustig, einen Menschen zu haben, der größenmäßig mit ihm auf Augenhöhe ist, da gibt es ein bißchen Übungsbedarf, z.B. dass man eben nicht im Gesicht rumleckt.
- Heute nachmittag weiden wir unsere Stuten auf die Winterweide um, passt jetzt auch gut, da es geschneit hat und wir ab jetzt zufüttern müssen.
17.00 Uhr
- Mit großer Mannschaft und Kind und Kegel kamen zum Umweiden Rita und Charly herbei und wirklich in "Null-komma-nichts" hatten wir die Stuten und Pá von der Winteraußenweide bis ans Dorf auf die Winterfläche geschafft und gleich danach haben wir Hannes und Hippi dazu gelassen, auch kein Problem auf der großen Fläche.
- Für Pà kann nun ein spannendes Spiele-Leben mit den Jungs losgehen, mit den Stuten ist es ja doch nicht ganz so verspielt.
- Schön kalt war's, oder wir sind es diesen Winter einfach nicht gewöhnt, sodaß wir mit "alle Mann" uns ganz schnell um den Schlüterschen Küchentisch versammelten zum Klönen und Kaffee trinken.
25. Januar 2012
- Seit gestern ist auch Björk wieder auf dem Vossbarg zurück.
- Sie hat wieder einiges dazu gelernt...
- ...ebenso wie Calle, der zur Abholung mit mir zusammen nach Marxen gefahren war.
- Suzan zeigte mir auch Apríl in einer Trainingseinheit und man kann sagen, er hat wieder etwas dazu gelernt, besonders im Tölt, was sehr erfreulich ist.
Bingo am 21.01.2012
Merkur und Johanna
23. Januar 2012
- Zwei sehr spannende Trainerfortbildungstage in Marxen sind zu Ende.
- "Biomechanik und die Bedeutung für die Ausbildung" standen auf dem Programm.
- Siehe auch Artikel auf der HP des IPZV
- Jule aus Marxen hatte tags zuvor in stundenlanger Kleinarbeit mit ihrem ganzen künstlerischen Geschick und Handfertigkeit auf die Pferde Alvar (Hase), Bingo und Merkur die fürs Reiten wichtigen Teile des Skeletts aufgemalt.
- Und so konnten die Teilnehmer auf sehr anschauliche Weise und ohne selbst darüber nachdenken zu müssen, wo denn genau was nun liegt, sehen, wie das dann im Stand und in der Bewegung aussieht.
- Und sicher ist Merkur das erste Pferd, was mit so einer "Bemalung" auch im Tölt gezeigt wurde, solche Bilder gibt es bisher noch nicht. Bemalt wurden nur Warmblüter, die über 3 Gangarten verfügen.
- Suzan zeigte den Trainern viele sehr unterschiedliche Pferde, die zunächst im Gebäude, dann im Freilaufen und später auch unter dem Reiter gezeigt wurden.
- Und es wurde darüber diskutiert, wie sich nun was auswirkt und wie man beim Reiten darauf eingehen kann, ohne das Pferd zu überfordern oder ihm Schmerzen zu bereiten.
- Eine insgesamt wieder einmal sehr besondere und super aufschlussreiche Trainerfortbildung, aus der ich einmal mehr an wichtigem Wissen mit nach Hause genommen habe.
- Ich denke fast, so eine Veranstaltung sollte man auch für Reiter einmal durchführen, vielleicht hat der eine oder andere ein Aha-Erlebnis und sieht seine Art der Reiterei ein bißchen differenzierter.
- Es ist eben nicht nur "draufsetzen und ab uns Gelände".
- Zunächst mal ist das Pferd wahrlich nicht dafür gemacht, uns zu tragen, besonders nicht für stundenlange Ausritte durch den Wald, das muß es mühsam und in vielen kleinen Schritten lernen.
- Und bis es üblicherweise zu einer guten Tragfähigkeit kommt und das Gewicht des Reiters auf dem Rücken des Pferdes dann auch nicht der Gesundheit schadet, vergehen oft viele Jahre.
- Deswegen ist auch der größte Quatsch zu glauben, ein junges Pferd sei nach drei oder vier Monaten eingeritten.
- Es ist gerade mal ganz am Anfang und versteht, wenn man es gut gemacht hat vom Ansatz her die Hilfen.
- Dann aber geht die eigentliche Arbeit: Gymnastizierung und der Muskelaufbau erst richtig los.
- Und für sehr viele Pferde vergehen Jahre, wenn sie es denn jemals erreichen, bis sie eine ausreichende Tragfähigkeit im Rücken erreicht haben, es vergehen Jahre, bis sie mit der Hinterhand gut Last aufnehmen können, wenn überhaupt dieses Stadium erreicht werden kann.
- Bei sehr vielen normalen Pferden ist das niemals der Fall und andererseits gibt es auch sehr begabte Pferde, die deutlich früher diese Möglichkeiten haben.
- Eigentlich sollte/muß es das Zuchtziel sein, Pferde mit solchem Potential zu züchten, ein langer Weg und nicht so einfach zu erreichen, wenn wir nicht gnadenlos unsere lieb gewordenen Zuchtstuten austauschen und gegen andere ersetzen wollen. Es gibt und gab immer wieder Züchter, die das so tun.
- Ich will meine Stuten aber nicht austauschen und muß einfach - wie alle anderen auch - sehr genau darauf achten, wie ich anpaare, um mehr oder weniger in Richtung des Zieles zu kommen.
- Pferde die vom Gebäude, von den Gängen und vom Interieur her gute Voraussetzungen für ihre Aufgabe als Reitpferd mitbringen machen in jedem Fall deutlich mehr Spaß.
- Zum Glück für alle hatten wir die wunderschöne Reithalle in Marxen zur Verfügung, Sturm und immer wieder starke Regenfälle ließen den Unterricht draußen auf der Ovalbahn sozusagen komplett ins Wasser fallen.
- Björk, die zur Zeit auch kurzfristig in Marxen beheimatet ist, konnte auch unter Anleitung von Suzan "Probe geritten" werden.
- Reiterin und Björk machten ihre Sache super, mal sehen kann ja gut sein, dass Björk vielleicht demnächst umzieht, es wird noch beraten darüber.
- Calle hat ebenfalls das ganze Wochenende in Marxen mitgemacht und jede Menge dazu gelernt, das ist schon mal ganz sicher.
- Autofahren geht jetzt ohne Heulen, Kläffen und andere lustige Töne. Er hat die Tatsache akzeptiert, dass man als Hund beim Autofahren in der Transportkiste sitzen muß. Ein paar Tage und diverse Übungseinheiten hab ich dafür gebraucht und es war am Anfang ganz schön nervig, weil er bereits sehr laut sein kann!
- Auch Schlafpausen, die er in der Transportkiste, wenn wir unterwegs sind, verbringen muß, klappen prima und ohne zu murren. Da sind wir eine großen Schritt voran gekommen.
- Jede Menge nette und gut sozialisierte Hunde gab, nein gibt es in Marxen zum Spielen und Raufen. Ist sehr gut, wenn das am Anfang gut klappt und ein junger Hund nicht gleich gebissen oder angefallen wird.
- Jede Menge Herzen hat Calle in Marxen erobert, ist ja auch gar kein Wunder.
- Dass Pferde Tabu sind, hat er noch nicht ganz raus, aber wir sind auf einem guten Weg. In der Marxener Halle rollte er sich - natürlich an der Leine - relativ rasch ein und die freilaufenden pferde waren nicht mehr von Interesse.
- Ein ganz schauer Hund...oder auch: "Cooler Calle"
20. Januar 2012
- Brrrr...kommt der Winter doch noch?
- Das ging ja gut los mit Schneetreiben, Matsch, Dunkelheit und ungemütlich war's es auch heute vormittag.
- Aber heute Nachmittag guckte die Sonne raus, das hat der Winter wohl nicht so ernst gemeint.
- So konnte ich Calle ein wenig von der Umgebung zeigen auf einem recht ausgedehnten Spaziergang....hmmm. er ist ein kleines bißchen wasserscheu, was ich aber so gut verstehe, das Wasser in den Pfützen ist so saukalt.
- Und noch etwas: Randalín findet großes Gefallen an Calle, ich glaube, sie hat Spaß an seinen Bewegungen und hüpft aus Vergrügen dann auch mal mit, alles in gebührendem Abstand, versteht sich!
- Und immer wieder beugt sie sich zu ihm runter und läßt sich geren die Nüstern ablecken......na mal sehen was das noch wird....
18. Januar 2012
- Ein Abstecher nach Marxen war heute dran und tolle neue Herausforderungen warteten auf Calle!
- Z.B. jede Menge spannnende Hunde, nö, Jette wollte nicht spielen, auf keinen Fall, aber Islandhündin Fina schon sehr gerne, Calle war in seinem Element, Anbaggern zum Spiel!
- In Pferdenähe hab ich ihn aber an der Leine, der Reiz, Pferde kennenzulernen ist riesengroß und riesig gefährlich.
- Gestern abend , bereits im Dunkeln, rannte er aus lauter Vergnügen und ohne dass ich ihn aufhalten konnte, zu Rúna und mitten unter sie - wie soll man auch wissen, dass Pferdehufe bei Bedarf super gefährlich werden können. Rúna hat sich erschreckt, als die kleine Wollkugel angerast kam, aber sie hat sich bemüht, alle ihre Hufe von ihm wegzuhalten.
- Ja und Calle hat sich nicht mal erschreckt, ich aber dafür noch mal extra!
- Hier ist also Erziehungsbedarf von Anfang an geboten!
- Fina ist vor wenigen Tagen von einer Stute am Kopf getroffen worden, K.o. gegangen und hat super viel Glück gehabt, es ist echt nicht viel passiert, aber leider hat sie auch nichts daraus gelernt.
- Suzan hat mir dann bei einen fies eiskalten Wind erst Björk und danach Apríl vorgeritten.
- Börk hat nach ihrer kleinen Winterpause den Trab ganz schnell wiedergefunden, vielversprechende Töltansätze sind zu sehen, allerdings ist der Galopp zur Zeit weg...nun ja , wird wiederkommen, aber sie ist super brav und hört gut zu bei ihrem vielen Temperament.
- Bei Apríl sieht man jedes Mal Fortschritte in der Ausbildung und weiterhin ist er toll im Umgang, das ist und bleibt die Hauptsache für uns.
- Heute abend ist Calle total geschafft, sooo viele neue Eindrücke waren das.......
17. Januar 2012
- Herrlicher Sonnenschein, Frühling???
- Die ersten Nächte hat Calle in seinem neuen Zuhause gut überstanden und wir auch, er ließ uns schlafen.
- Nun gibt es täglich ganz viel Input, Autos und Lastwagen kennenlernen, oh wie gefährlich. Auch mal ne halbe Stunde ohne uns sein, oh wie schrecklich.
- Rúna und Randalín findet er super toll und möchte spielen, das finde ich nun wieder gefährlich.
- Außerdem müssen wir Autofahren üben und Calle daran gewöhnen, dass er in der Transportkiste sitzen muss...oh das ist soooo schwer zu begreifen, weil...auf dem Schoß ist es viel gemütlicher und was weiß man als Hund schon von Vorschriften.
- Also, es gibt viel zum Üben, Kennenlernen und Verstehen, aber heute nachmittag sind die Pferde nun auch endlich wieder dran.
- Wir wollen in Schwung kommen, denn Ende März startet "Fit in den Frühling"
- Heute Mittag haben wir dann unsere beiden tragenden Stuten Gæla und Gamma schon mal aus der Herde rausgenommen und auf unsere Winterweide an der Heidewegschule gestellt.
- Die vier Islandjungs vom Hermannhof, die ihre Winterweide direkt nebenan haben, fanden die Überraschung - oh Mädels da, hurra! - voll gelungen.
- Und nicht wie vorher von der Besitzerin vermutet, war Skjoni der, der auf die Mädels ganz besonders wild war, ne ne, der "kleine" mischte alles auf, der kleine, der gar nicht so klein ist, dessen Name eigentlich Ýmir ist, der aber seit geraumer Zeit - wie man im HESTUR nachlesen konnte - Ýmchen gerufen wird:
- Hmmmm von Ýmchen war da wenig zu spüren, was sich präsentierte, war ein temperamentvoller, kraftstrotzender fünfjähriger Islandwallach. Das war wirklich hübsch anzusehen!!!
- Und die klappernde Futterschüssel am Nachmittag im Hintergrund war auch nicht wirklich effektiv, geschweige denn interessant zum "nach Hause kommen" in den Paddock, weil man doch noch dabei war, die aktuellen neuen Nachbarn kennen zu lernen. Hallo, wie blöd ist das denn...... neue Nachbarn sind viel spannender...zumindest für Jungs, die Stuten waren allerdings an den Jungs nicht interessiert!
15. Januar 2012
- Spannend waren die letzten Tage, angefangen bei Freitag, aber ich fange mal von fast hinten an.
- Gestern sind wir ganz gemütlich nach Wetzlar gefahren, haben einen super netten und gemütlichen Abend im "Geburtshaus" von Calle verbracht.
- Und heute morgen ging die Reise in den Norden mit Calle dann los.
- Waren die ersten 1 1/2 Stunden noch recht streßig für Calle, na klar, welch ein Wunder, gewöhnte er sich während der Fahrt zunehmend ans Auto fahren, an die vielfältigen und unbekannten Geräusche, an das schnelle Vorbeiflitzen von Landschaften, anderen Autos und LKW's.
- Wir machten einfach viele Pausen zur Entspannung und das funktionierte dann auch, die Ankunft in Appen-Etz hat er sozusagen verpennt.
- Auf einem Rastplatz stieg neben unserem Auto eine vierköpfige Familie aus, was Calle völlig begeisterte, die Kinder fragten, ob sie ihn anfassen dürfen und wie er heißt.
- Als ich sagte, er heißt Calle, kam von den Kindern wie aus einem Munde: oh cool, genau wie der Polizeihund.
- So und nun darf der Neue ersteinmal alles anschauen und sich an Umgebung, Menschen und Pferde und was sonst hier so los ist, gewöhnen.
- Ich denke, ab sofort ist es immer sehr munter im Haus.
- Na klar, auch wenn Calle jetzt ein bißchen im Mittelpunkt steht, sind ebenso unsere Pferde da!!
- Am Freitag hab ich Björk nach Marxen gebracht, sie wird dort von Suzan ein paar Tage geritten und es kommt eine Kaufinteressentin.
- Völlig cool und als würde sie es täglich machen, stieg Björk auf den Hänger - immerhin war zuvor ein Monat Winter und Weihnachtspause - und in Marxen stieg sie aus, schaute sich um und damit war alles okay, so nach dem Motto, kenne ich.
22.00 Uhr
- klar und nicht abwendbar für Calle, gleich heute noch eine Herausforderung : der Heidekrug, unser Stammlokal.
- Alle freuten sich, dass wir sofort heute am ersten Tag in der neuen Heimat Calle vorgestellt haben..für uns ist das sowieso klar, er muß mit und alles sofort kennenlernen.
- Und mit Bravour hat er bestanden, er war sehr entspannt und hat einfach geschlafen, sein Heidekrugplatz ist ihm sicher....nicht nur am Boden zu unseren Füßen sondern auch in den Herzen von allerlei Leuten....
12. Januar 2012
- Genau 4 Wochen ist Primus heute im Fohlenhof und er macht sich prima in seiner Rolle als angehendes Reitpferd.
- Seit letzter Woche sitzt Anja im Sattel, heute vormittag konnte ich bei der Arbeit zugucken und bin sehr begeistert von unserem Bingo-Sohn.
- Ein bißchen haben sicherlich die Wochen vorher, in denen ich zu Hause konsequente Jungpferdearbeit mit ihm gemacht habe, dazu beigetragen, dass er jetzt bereits von Anja geritten werden kann, ohne Vorarbeiten wäre das so schnell auch nicht wirklich gut, denn das Pferd muss ja verstehen, was es soll und es sollte nicht überfallen werden.
- Mehrere andere große Reitpferde waren gleichzeitig in der Halle, wegen des Sturms klapperte es überall.
- Primus ließ sich von Anja super brav überall hinlenken, schneller und langsamer reiten und anhalten.
- Er ist natürlich nach den wenigen Tagen noch nicht ausbalanciert, man sieht es am leicht schwankenden Gang, was aber völlig normal ist.
- Toll ist, dass er, wenn er die Gangart wechselt, taktklaren (!) Tölt und Trab zeigt, Galopp geht noch nicht wirklich. Aber das ist ja auch ersteinmal egal, es geht zunächst nur um das gute Vorwärts.
- Ich bin sehr, sehr, sehr(!) erfreut über Primus Interieur, er ist außerordentlich kooperativ und offen, aber genauso zeigte er sich auch hier zu Hause bereits in der Jungpferdearbeit.
- Primus gehört zu den Pferden, die unserer Zuchtidee sehr nahe kommen.
- Wir werden sehen, wie es weitergeht! Ich freue mich!!
22.00 Uhr
- Vielleicht ein bißchen hart gleich am Anfang, eber es muß schon sein...und ein Hund muß es auch abkönnen...und Calle hat es mit Bravour erledigt(!)...der Heidekrug in Appen-Etz ist unser und ab sofort auch sein sein Stammlokal und alle haben sich gefreut, dass wir ihn gleich am ersten Tag vorgestellt haben.
- Calle hat ruhig geschlafen, während wir wie immer schön und entspannt gegessen haben.
Zur Jungpferdeausbildung
- Ich finde es ist wunderbar, mit jungen Pferden aus der eigene Zucht zu arbeiten. Warum?
- Weil ich sie von Geburt an kenne, sie viel beobachtet habe in ganz unterschiedlichen Situationen und daher schon früh weiß und genau einschätzen kann, wie das einzelne Tier "gestrickt" ist, was enorm hilfreich bei der "Anfangsarbeit" ist.
- Zu Hause kann ich unsere Jungpferde ganz in Ruhe an alle Gegebenheiten gewöhnen ohne irgendeinen Zeitstreß und ohne großen Druck, angefangen mit dem Aufhalftern beim Fohlen, Hufe geben, Wurmkur eingeben und chipen, später nach dem Absetzen das erste Impfen, alles Dinge, die wir stets zu zweit machen und dabei ein sehr eingespieltes ruhiges Team sind. Der Grundstock für eine positive freundliche und vertrauensvolle Beziehung mit dem Pferd wird hier genau gelegt. Darüber an anderer Stelle mehr!
- Dann geht es weiter mit dem Führen, auch das schon möglichst früh, bevor die Jungs und Mädels zu stark werden.
- Und mehr müssen sie bis sie 4 oder 4 1/2 Jahre alt sind gar nicht können, jedenfalls nicht bei uns.
- Es hat sich bei uns bewährt, die eine oder andere Übungseinheit in den Wintermonaten zu machen, weil die Pferde dann einfach am Haus und damit auch dichter an den Longierzirkeln sind.
- Aber ich arbeite mit einem Jungpferd maximal 7 - 8 mal und dass oft mit vielen Tagen Pause dazwischen. Das reicht selbst bei den nicht so kooperativen "Zeitgenossen", die es ja auch mal gibt, um eine Grundführigkeit zu erreichen. Und mehr müssen sie ja am Anfang gar nicht können.
- Wenn man das richtig angefangen hat und einen guten Abschluss machen kann, wird es auch nicht mehr vergessen und man hat einen weiteren positiven Grundstein für die zukünftige Arbeit gelegt.
- Grundsätzlich aber sind unsere Jungpferde immer frei und in der Herde auf der Weide und dort werden sie auch nicht von uns belästigt, weder viel angefasst, geschweige denn geputzt oder sonst mit rumgetütelt. Auch das zahlt sich aus und ist super wichtig, denn durch das Herdenleben geschult sind alle sehr höflich, respektvoll und aufgeschlossen im Umgang mit uns Menschen!
- Wenn es dann in Richtung Grundausbildung Reiten geht, arbeite ich wieder die eine oder andere Einheit z.B. Führen an verschiedenen Orten und mit unterschiedlichen Streßbelastugen, dann das ganz gleichmäßige und ruhige Rundlaufen an der Longe, das Gewöhnen an Gebiß, Longiergurt und Sattel.
- Es sind alles Arbeiten, die ich mit großer Begeisterung und Spaß mache, das überträgt sich auf die Pferde ganz sicher und ich lerne gleichzeitig noch einmal ganz viel über das Interieur.
- Und eine Sache ist ganz sonnenklar, hat man bei diesen "ersten Begegnungen", bei denen das Pferd mit ganz neuen, fremden, vielleicht auch beängstigenden Dingen konfrontiert ist, alles ruhig, konsequent, für das Pferd verständlich, ohne Schmerzen, langsam genug aber trotzdem klar und eindeutig, fröhlich, positiv und vertrauensvoll gemacht - ja besonders auch der Mensch muß Vertrauen zu seinem Pferd haben(!) - dann kann fast nichts mehr schief gehen.
- Denn man kann grundsätzlich auf der erste Gelernte immer wieder zurückgreifen, d.h wenn später einmal in der Ausbildung etwas schief läuft, geht man ein Stück zurück und kann genau da bei dem gut gelegten "Fundament" wieder ansetzen.
- Und ebenso sonnenklar ist ebenfalls, dass Pferde natürlich leider genauso gut lernen, was in der Ausbildung falsch gemacht wird. Besonders die Fehler, die in den Anfängen gemacht werden sind fatal und werden das Leben des Pferdes nachhaltig prägen, auch wenn man das später nicht immer auf Anhieb erkennt.
- Aber es ist ganz einfach: taugt das "Fundament" nichts, wird es mit dem "Aufbau" nicht so gut und es wird immer schwieig bleiben, eine gute Stabilität zu bekommen. Pferde vergessen nichts und man weiß, dass sie erlebte Bilder und Situationen verknüpfen können. Taucht also etwas von früher auf, kann es passieren, dass man mit seinem Pferd Dinge erlebt, mit denen man jetzt gar nicht gerechnet hat.
- Genau auch darum ist es besonders schön, mit Pferden zu arbeiten, die man bereits von Geburt an betreut. Wenn man Glück hat und es gut gemacht hat, ist über die Jahre annähernd jede einzelne Mensch/Pferd Begegnung und Berührung positiv verlaufen. Besser geht's natürlich nicht, und man hat die perfekte Basis für ein ganz vertrauensvolles Miteinander.
- Bei einem gekauften Pferd kann ich nie genau wissen, was war.
- Durch viele Jahre Beobachtungen an sehr vielen Orten landauf landab weiß ich leider sehr genau, wie viele Fehler schon am Anfang gemacht werden, Fohlen sich z.B. zu Tode fürchten beim ersten Einfangen, weil sich ganze Mannschaften mit lautem Geschrei und Streß auf das Fohlen stürzen, usw. Schlechter Start, oder.
- Und weiter geht's bei vielen mit selbstausgedachter Jungpferdearbeit. Und das in Händen von Laien oder zumindest Menschen, die in dem Tätigkeitsbereich meist nicht sehr zu Hause sind, weder kreativ noch beweglich, oft viel zu langsam, undeutlich in der Körpersprache und bei dem was sie sagen, sogar selbst oft sehr unsicher und ohne Vertrauen, ach, sozusagen überhaupt keine Pferdemenschen. Unglaublich immer wieder zu sehen, aber wirklich wahr, mit welcher Verwegenheit sich diese Menschen an rohe, sensble Pferde trauen, ach sich überhaupt an Pferde trauen, sich nur ein bißchen wundern, wenn es schief geht und ab und zu nicht mal wissen, warum es schief gegangen ist, weil sie den Moment verpasst haben. Und dann - Hilfe, Hilfe - soll ein Ausbilder alles wieder richten und heil machen. In der Zwischenzeit hat manch eins dieser so behandelten Pferde seinen Weg schon selbst in die Hand genommen und ist irgendwie geworden....meist leider nicht mehr so freundlich und positiv gestimmt. Tja, alles vom Menschen gemacht!
- Und andereseits denke ich, dass Pferde auch ein bißchen was aushalten können müssen, denn die meisten Menschen wollen ihnen ja eigentlich nichts böses antun, sie wissen und können es nur nicht besser. Und hier kommt es jetzt wiederum darauf an, wie ein Pferd gestrickt ist vom Interieur, ob es noch den ungelenken Menschen duldet oder bereits frühzeitig Konfrontationskurs geht. Leicht zu beantworten, welches Pferd wohl für den nicht versierten Reitersmenschen geeigneter erscheint oder.
- Und wie sagte schon vor 25 Jahren ein damals sehr gefragter Ausbilder über den einen oder anderen Reiter am Pferd: "Du solltest lieber Dackel züchten, als mit Pferden umgehen, geschweige denn sie reiten.".
- Weiß nicht, so gut finde ich den Spruch auch nicht, denn auch Hunde sind sehr tolle und sensible Tiere!
strahlender Pá, immer präsent!
10. Januar 2012
- Guten Morgen Sonnenschein!!!
- Welch ein schöner und entspannter Tag.
- Da macht das Arbeiten mit den Pferden gleich wieder Spaß und eine kleine Idee von Frühling hat man auch!
- Björk reist am Freitag für ein paar Tage nach Marxen zu Suzan, die wird die junge Stute wieder in den "Arbeits- und Reitpferdemodus" bringen.
- Aber die 4 Wochen Pause über Weihnachten haben nicht geschadet, im Gegenteil.
- Björk ist noch deutlich genauer in ihrer Mitarbeit geworden, wie ich heute feststellen konnte. Klasse!
09. Januar 2012
- Calle-Yngvi hat, wie wir gehört haben, heute zum ersten Mal ein Halsband getragen, was man bei seinem dicken Pelz nicht sehen konnte...aber wie von Elke berichtet wurde : es störte ihn auch rein gar nicht. Wie schön!
- Eine ganz tolle und besondere Islandhunde-Zucht, Elke denkt an alles und wir sind begeistert!!!
08. Januar 2012
- Lasse in München hat heute Geburtstag und ist ein Jahr alte geworden.
- Und wie man auch auf dem Bild unschwer erkennen kann - Weihnachten mit Gänsekeule! - ist er schon fast "ein ganz Großer".
- Wir wünschen der Familie, Eltern und Geschwistern, ein paar tolle Geburtstagsstunden, auch wenn es für Kai heute schon wieder heißt....ab in den Flieger und auf nach Nordborg.
- Genießt die Zeit...ups die Kinder werden soooo schnell groß!
- Einen klasse fröhlichen, unterhaltsamen, aufschlussreichen, auch nachdenklichen und dann wieder ganz alberen Nachmittag gab es gestern bei uns in der Küche und danach einen ausgedehnten Abend im Heidekrug mit Jule und Katharina, sie haben ihre Pferde in Marxen, und mit Nachbarin Sylvia, deren Pferd Skjoni, bevor es vor einigem Monaten nach Appen-Etz umgezogen ist, auch in Marxen stand.
- Eigentlich stand auch auf dem Programm, die Vossbarg Pferde zu besichtigen, das haben wir aber wegen der Wetterlage vertagt auf die nächste Trockenzeit...die kommt ja bestimmt!!!
- Bewegungs-Programm zwischendurch wäre zweifelsfrei nicht schlecht gewesen. Jule hatte uns Förtchen /plattdeutsch Futtjes gebacken - lecker!!!! - dazu gab es Pflaumenkompott und danach waren wir satt und zufrieden und für Griechisches Essen im HK war eigentlich kein Platz mehr.
- Aber was ist schon eigentlich...irgendwas geht immer!
- Und ging ja denn auch fast mühelos!
- Calle-Yngvi ist bereits auch "im Reisemodus", er übt schon mal, in der Transportkiste zu sitzen, die erste Autofahrt hat er auch ohne "Übelkeit" überstanden, wie wir aus Sinn hörten.
- Dann steht der großen Reise in den Norden ja nicht mehr viel im Wege!
07. Januar 2012
- Und schon wieder ist es vorbei das schöne Sonnenwetter..schade auch.
- Guter Ersatz für heute naht, ha Wetter hin oder her: heute nachmittag gibt es gemütlichen Kaffeeklönschnack in unserer Küche am warmen Ofen mit netten Reiterkolleginnen aus Marxen und Appen-Etz.
06. Januar 2012
- Sturmtief "Andrea" ist über uns hinweggerauscht und hat sich verzogen, als wäre nichts gewesen haben wir heute strahlenden Sonnenschein, herrlich ist es draußen!
- Gestern hab ich mich bei dem Unwetter nach Marxen durchgekämpft...nicht zur Fuß...natürlich mit dem Auto.
- Ich glaube, der Hof liegt an einer besonders für Unwetter empfindlichen Stelle. Aber zum großen Glück gibt es ja die Reithalle und alle Pferde, die dort drin waren, haben heldenhaft ihren Reitpferdejob gemacht.
- Apríl ist auch ein gutes Stück in der Ausbildung vorangekommen, Suzan "sammelt jetzt alle Gänge wieder ein" und arbeitet an einer guten Haltung bei Apríl, was in der Töltanreitphase ein wenig verloren gegangen ist.
- Der junge Hengst macht gut mit, er ist sehr kooperativ, es macht viel Spaß zuzuschauen und Suzan ist sehr zufrieden mit ihm.
- Immer wieder bietet er Anlass zu Diskussionen wegen seines recht kompakten und stabilen Gebäudes, so nach den Motto, der wäre ja auch als Wallach prima, muß man ihn denn als Hengst behalten? Auch zu wenig Hengstausdruck usw hört man immer mal wieder.
- Nein, wir müssen ihn sicher nicht unbedingt als Hengst behalten, aber es muß auch überstürzt an Kastration gedacht werden.
- Wir blieben dabei, dass wir diese etwas altmodischen Pferdetypen gut finden und es auch für richzig halten, damit zu züchten aus vielerlei Gründen, besonders aber aus dem gesundheitlichen Aspekt heraus. Und da muß man eben auch gegen den Trend und den Strom schwimmen, und wissen, dass man keine Blumenpötte damit gewinnen kann, aber auch das sind wir gewöhnt. Und trotzdem finden wir ihn toll, ungeachtet irgendwelcher Erfolge!
- Auch Hengsttyp hin oder her, ein Quatsch eigentlich und sehr altmodisch gedacht, denn es kommt schließlich darauf an, dass er gute Nachkommen macht, dann ist im Endeffekt ziemlich wurscht, ob er selbst wie ein Macho aussieht und sich auch noch so benimmt!
- Für uns ist der gute freundliche Charakter wichtig und zwingend, wie kann man mit einem Pferd umgehen, läßt es sich auch von nicht so versierten Menschen relativ leicht handhaben.
- Also Apríl hat viele Chancen bei uns und er ist jetzt in den Rundstall in Marxen umgezogen und hat die "pool position" mit Blick über den ganzen Hof, prima ist das!
- Ab und zu denke ich, oh hoffentlich gehen mir nicht die Geschichten, Sprüche, frechen Einfälle, "superklugen Weisheiten" für diese Seite aus.
- Es macht Spaß, zu schreiben, auch wenn ich kein Journalist bin, scheint da eine gewisse Lust in mir zu schlummern und der Antrieb, immer wieder auf die Suche zu gehen nach Interessantem, nach dem was ich interessant finde wohlgemerkt(!) und wert darüber ein paar oder mehr Worte zu verlieren.
- Und witzigerweise kommt das eine oder andere tatsächlich ganz alleine ins Haus geflattert, manchmal in Form eines Artikels in einer Zeitschrift, oder als E-Mail, per Telefonat oder persönliches Gespräch und sehr oft, eigentlich meistens, weil ich etwas sehe, was ich kommentieren möchte.
- Wunderbar ist das, so gibt es immer wieder Neues zu erzählen, mal sind es schöne fröhliche Geschichten, zum Glück, oft geht es ums Tägliche im Gestüt, was dem einen oder anderen langweilig erscheinen mag, uns aber nie.
- Dann finde ich es immer wieder sehr spannend, alles zu beschreiben und wenn nötig zu kommentieren, was ich tagaus tagein beim Reiten und im Umgang mit den Pferden beobachte, das sind die Dinge, die für die Pferde gut sind aber auch das was schlecht und falsch ist.
- Und schon kommt eine super Diskussion in Gang, prima, denn sofort sagt der eine oder andere ganz direkt zu mir, wieso, nur weil Du es falsch findest, muß es ja nicht falsch sein, es gibt so viele Ansätze beim Reiten, in der Ausbildung usw., akzeptiere das endlich mal!!! Stimmt haargenau, so kann man das sehen.
- Und dennoch gibt es einige Grundsätze im Zusammenspiel zwischen Pferd und Mensch, die jeder, aber auch jeder echte und gute Pferdemensch beachten und niemals ignorieren darf, egal welchen Ansatz er in der Ausbildung verfolgt. Sonst kann da mal gar nicht viel Gutes zwischen Mensch und Pferd rauskommen und das Nachsehen hat leider meist das Pferd.
- Darüber bald mehr an dieser Stelle!
- Oh Mann, was bin ich froh, meinen Lebensunterhalt nicht mit Reitunterricht verdienen zu müssen!!
04. Januar 2012
- Was für ein großes Glück, dass wir bei diesem "Sauwetter" immer noch wunderbar trockene Winterweiden haben!
- Heute konnten wir für unsere Stutenherde eine neue, vor Wind gut geschützte Weide öffnen, die außerdem noch viel Gras hat.
- Klar, dass nicht lange getobt und gerannt wurde...nur ein einizes Mal bis ans Ende der Fläche, um die "Grenzen und Ausmaße zu checken".
- Dann waren alle Köpfe sofort unten zum Grasen.
- Andere Flächen bei den Nachbarn haben teilweise Land unter, riesege Seen haben sich gebildet und irgendwie naht bereits das nächste Sturmtief.
Was für ein Winter!
03. Januar 2012
- Nun wird es aber echt ein bißchen fies mit dem Regen, denn er scheint aus größerer Höhe zu kommen.
- Mal abgesehen davon, dass es heute fast ununterbrochen schüttet, sind die Tropfen auch noch mega kalt.....brrrrr....
02. Januar 2012
- Frühlingshafte Temperaturen lassen ganz falsche Ideen aufkommen: nein, es ist noch kein Frühling!!!
- Aber auf jeden Fall kann man ja nach den Feiertagen wieder langsam anfangen, mit den Pferden zu arbeiten.
- Gesagt getan, da waren dann heute gleich zum Wiedereingewöhnen Rúna, Björk und Randalín an der Longe und alle drei haben ziemlich brav mitgemacht, obwohl sie jeweils ganz alleine in den Arbeitsbereich, sprich die Reitbahn , kommen mußten, während die anderen beiden - und auf der Nachbarweide die beiden Jungs gleich noch zur Verstärkung dazu - ordentlich Gas gaben und rumgetobt sind, so als wären sie für immer verlassen von allen.
- Oder steckt allen doch schon "das Frühjahr in den Knochen" oder sticht sie der Hafer? Aber den gibt es ja gar nicht bei uns.
Und gleich zum Jahresbeginn zu etwas Neuem, was schon länger in Arbeit ist:
- Ich denke, es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis unsere neue Seite an den Start geht, vielleicht mit viel Glück schon Ende des Monats.
- Dann werde ich diese Seite irgendwann aufgeben...obwohl, sie hat mir Spaß gemacht und ich hab gerne daran gearbeitet und sie passte gut zu mir und meinen HP Anfängen.
- Inzwischen ist das Ganze ein wenig unübersichtlich und auch nicht mehr wirklich durchschaubar.
- Das soll alles besser, viel hübscher und auch moderner werden.
- Die Neuigkeiten werden direkt auf der Startseite zu lesen sein, hier hat sich gezeigt, dass das am meisten angeguckt und gelesen wird.
- Es wird für alle Pferde Platz geben, aber nicht wie bisher mit Verlaufsgeschichten, sondern nur mit Kurz-Beschreibung, Abstammung, Bildern und Nachkommen, vielleicht mit Erfolgen, mal sehen.
- Meine Rumpelkammer/Archiv gebe ich auf, im Archiv wühlen nicht so viele herum, hab ich festgestellt, ich selbst auch nicht.
- Auch Tipps und Tricks tauchen wieder auf in etwas anderer Form.
- Und dann gibt es auch über uns, den Vossbarg, etwas, na klar.
- Na ja und auf jeden Fall viele Bilder!
- Also ich bin schon mal ganz gespannt, das layout gefällt mir sehr, meine Web-Designerin Susann Marioth hat sich echt ins Zeit gelegt, sie hat auch die Pferdestammbuchseite gemacht.
01. Januar 2012 10.00 Uhr
- Und schon starten wir hinein ins neue Jahr!
- Grau in grau ist heute alles und herrlich ruhig.
- Unsere Pferde haben die Nacht prima und ohne Schaden zu nehmen überstanden, wir fanden alle gelassen und ruhig auf ihrer Weide vor, als wir um 01.00 Uhr ersteinmal im dicken Nebel auf die Suche nach ihnen gehen mußten.
- Und jetzt werden wir uns daran machen - wie jedes Jahr - die abgebrannten Böller und Raketen einzusammeln und Ornung zu schaffen, los geht's.
14.00 Uhr
- War in diesem Jahr gar nicht so schlimm mit dem Aufräumen, nur gut 30 abgebrannte Raketen und allerlei Papierkram waren die Ausbeute.
- Es ist warm, fast schwül draußen, ein bißchen unangenehm das Wetter, unsere Pferde sind sehr fröhlich.
19.30 Uhr
- Och muß das denn sein, noch ein Feuerwerk heute abend, als wenn besonders die Tiere draußen nicht schon reichlich genug davon hatten in den letzten Stunden.
- Aus meinem Bürofenster konnte ich zugucken, zugegeben es war wunderschön, ach und schlimm war es auch nicht, nach 20 Minuten war alles vorbei.
- Unsere 5 Pferde am Dorf haben nicht mal im Ansatz mit der Wimper gezuckt.

