Dögg vom Vossbarg

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im Mai 2009
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im Mai 2009

26. November 2009

  • Heute morgen gegen 09.30 Uhr haben wir unsere alte Dögg eingeschläfert.
  • Vor knapp 2 Tagen hatten wir sie von der großen Stutenweide nach Hause geholt, weil sie ganz offensichtlich Schmerzen in den Gelenken und Hufen hatte. Willig und sogar im Ansatz noch leicht unternehmungslustig war sie auf den Hänger geklettert, weil wir ihr das Nach-Hause-Laufen einfach nicht mehr zumuten wollten.
  • Die Schmerzspritzen brachten Linderung und bei jedem Besuch blubberte sie uns wie immer an.
  • Doch in den letzten Stunden fraß sie nicht mehr, wanderte nur noch durch ihren Auslauf und verfiel zusehens. Gamma und Afrika nahmen zum Schluß keine Notiz mehr vorn ihr - vielleicht muß man es so sehen: die Herde zieht weiter.

  • Dögg war ein wunderbares Pferd, fast 27 Jahre hat sie uns viel Freude gemacht.
Noch ein guter Sommer auf der Weide, Juli 2009
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Noch ein guter Sommer auf der Weide, Juli 2009
  • Sie war kein begnadeter Bewegungskünstler, aber sie hatte ungeheuer viel Temperament und sie hatte Geist und Ausstrahlung.
  • Viele tolle Ritte hab ich mit ihr gemacht, auch auf Wanderritten in der Heide war sie mit dabei und am liebsten immer vorne.
  • Ziemlich oft fanden wir es auch ein bißchen anstrengend mit ihr, wenn es darum ging, von einer Weide zur nächsten zu gehen: eigentlich wollte jeder immer gerne Dögg führen, weil sie ja so artig war. Man hat es immer wieder vergessen, was so in ihr steckte!
  • Von wegen artig: hatte man sie am Band und das Tor ging auf und der Fußmarsch sollte losgehen, war die erste Teilstrecke stets super anstrengend, weil sie so gnadenlos vorwärts zog und ihren Menschen mitschleifte, egal, da half kein Schimpfen oder sonstige Maßnahmen. Dögg wollte vorwärts und das möglichst schnell.
Ende Mai, Dögg ist in super Kondition!
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Ende Mai, Dögg ist in super Kondition!
  • Es hat auch Zeiten gegeben, da entfernte sie sich gerne, wenn man mit dem Halfter kam.
  • Hier aber siegte dann doch meist ihre Lust auf Leckerli. Leise oder auch laut hab ich trotzdem manchmal geflucht, wenn ich hinter ihr hier herstapfen musste. Man hatte dann den Eindruck dass sie lachte und Spaß hatte.
  • Als nicht mehr ganz junge Stute wurde sie von uns als Fahrpferd ausgebildet.
  • Auch diesen Job erledigte sie mit der ihr ganz eigenen Selbstverständlichkeit, mit Selbstbewußtsein, angstfrei und mit Spaß zusammen mit Lára.
  • Aber fast das allerschönste war, dass wir immer miteinander kommuniziert haben bis wenige Stunden vor ihrem Tod:
  • Ja, Dögg sprach mit uns. Manchmal ganz leise nur die Nüstern bewegend, oft blubbernd oder auch laut schallend wiehernd, immer hatte sie uns und alles andere im Blick.
  • Wir werden sie sehr vermissen.
  • Wir freuen uns und sind dankbar, dass sie bei uns war!

Dögg im Oktober 2009
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Dögg im Oktober 2009

31. Oktober 2009

19. Juli 2009

23. Mai 2009

21. April 2009

13. April 2009

  • Wir haben die ersten vier Pferde - Dögg, Lára, Björk und Randalín - auf die Sommerweide entlassen.
  • Besonders die beiden "Alten" waren reichlich lustig und zeigten sich mit extrem viel Vorwärtsdrang auf dem kurzen Weg in die Freiheit.
  • Die beiden Jungstuten haben in den letzten sechs Wochen tatsächlich einiges gelernt und blieben diszipliniert trotz der wilden alten Damen.
  • Draußen angekommen, wollte Dögg gleich wieder mit nach Hause, sie braucht ungefähr eine Woche bis sie auf der Sommerweide angekommen ist. Bis das soweit ist, wandert sie hin und her am Zaun entlang wie ein eingesperrter Tiger. Und dabei kümmert sei sich auch nicht darum, was die anderen Herdenmitglieder machen. Komisch, oder?
  • Ich denke, am liebsten ist sie zu Hause in der Nähe der Paddocks, wo sie sich frei bewegen darf, das eine oder andere Leckerli zugesteckt bekommt, wo immer etwas los ist.


05. April 2009

  • Jetzt gibt es Fotos von allen unseren Stuten zu sehen.



Das Jahr 2008


31. Dezember 2008


19. Dezember 2008

  • Alle Vossbarg-Stuten sind nun zusammen auf der Winterweide und dürfen ihre "eingezäunte" Freiheit genießen.

17. Oktober 2008

17. September 2008

  • Langsam zieht der Herbst bei uns ein.
27. 04. 2008
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27. 04. 2008

13. Juli 2008

21. Mai 2008

  • Die Stuten genießen gemeinsam ihr Herdenleben auf der Sommerweide


April 2008

  • So ist unsere älteste, die alte Dögg:
  • Sie ist immer wach.
  • Sie weiß über alles Bescheid.
  • Sie ist immer voller Temperament.
  • Sie ist garantiert als erste am Start!



Das Jahr 2007


Dezember 2007

05. Oktober 2007

Zirkus Lektion?
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Zirkus Lektion?
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da fliegen Staub und Haare
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da fliegen Staub und Haare


21. April 2007

  • Dögg erfreut sich allerbester Gesundheit und ist sehr munter mit den Jungstuten und Lokka auf der Weide.
  • Die tägliche Fellpflege wird ausgiebig betrieben, zur Zeit können Sandbäder genommen werden, es ist alles super trocken.
  • Meistens wälzen sich dann alle Stuten nacheinander, natürlich möglichst an der gleichen Stelle.

31. Oktober 2006

  • Früher hatte Dögg die Idee, langsam oder auch schneller wegzugehen, wenn Arbeit oder Ähnliches drohte. Arbeit droht inzwischen nicht mehr.
  • Dögg ist zur Erziehung des Jungvolks, zumindest der Jungmädels, engagiert.
  • Sie hat ihr Temperament nicht verloren und ich glaube, sie ist immer noch, wenn es drauf ankommt, unser schnellstes Pferd...schneller als Lára! Das will etwas heißen, denn die ist schon richtig schnell!


Gamma und Mutter Dögg Juli 2004
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Gamma und Mutter Dögg Juli 2004

Geschichte

  • Dögg ist unser erstes selbstgezogenes Pferd, sozusagen das erste Vossbarg-Pferd!
  • Sie wurde abends in der Dämmerung bei Nieselregen auf unserer Hauskoppel in Appen-Etz geboren. Wir standen in einem Abstand, von wo aus wir gerade noch etwas erahnen konnten und waren glücklich über unseren "ersten Pferde-Nachwuchs".
  • Mühe gaben wir uns sehr, aus diesem schönen Fohlen nicht eins von den ungezogenen "hinterm Haus einzeln aufgewachsenen Wesen" zu machen. Einfach war das gar nicht, die kleine war doch sooo süß.....
Dögg im Sommer 1991 Foto: Dielenschneider
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Dögg im Sommer 1991 Foto: Dielenschneider

Charakter

  • Aber interessanterweise ist Dögg nie ein Pferd geworden, was in Taschen rumgrabbelt, den Menschen umrennt oder nicht ernst nimmt. Sie hält sich bis heute höflich auf Abstand, außer, wenn Futter verteilt wird, dann tanzt sie - wie Freundin Maren es immer nannte - "meckihaft" um einen herum und unterschreitet dabei bisweilen den zulässigen Abstand. Aber man kann sie jeder Zeit wegschicken.
  • Sie ist stets aufmerksam und freundlich und absolut zuverlässig.

 Sohn Bingo vom Vossbarg Juni 2000 Foto: JS
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Sohn Bingo vom Vossbarg Juni 2000 Foto: JS
  • Als Dögg im Winter 1983 von Mutter Cosi abgesetzt wurde, war guter Rat teuer. Wie sollten wir sie halten? Alleine kam nicht in Frage, ja klar ein zweites Absatzfohlen mußte her. Ein Stutfohlen war weit und breit nicht zu bekommen.
  • Einen kleinen Hengst, isabellfarben, ebenfalls von Blöndal, aus der Zucht von Günther Frobel konnten wir kaufen. Da der Bursche beim Fohlenbrennen prämiert worden war, legte uns Günther Frobel an Herz, nein er verpflichtete uns geradezu, eines schönen Tages mit Einar- der ist eine kleine Geschichte für sich - zur Körung zu fahren.
  • Eigentlich hatten wir mit dem Kauf des Hengstfohlens etwas kurzsichtig gehandelt, sehr lange konnten Dögg und Einar nicht zusammen bleiben. Dögg hat aber in dieser Zeit allerei Hengstspiele gelernt, was sollte sie auch machen.Beide Pferde waren viel in Bewegung und wir entdeckten früh Döggs taktklaren und schnellen Rennpass. Sie flog nur so über die Weide.
  • Wir beobachteten unser erstes Zuchtprodukt natürlich sehr genau und waren manchmal - im Verlauf der Jahre - gar nicht glücklich über das Aussehen und den Bewegungsablauf. Beruhigende Worte kamen immer wieder von Volker Ledermann, Besitzer des Hengstes Blöndal, damals auch Zuchtrichter: guckt einfach nicht hin, die wächst sich zurecht......
  • Im Juni 1988 wurde das erste Dögg-Fohlen - Kasper - ein brauner Falbe, geboren.
  • Im Winter 1988 nach dem Absetzen war dann Einreiten angesagt. Unsere Wahl fiel auf Andreas Nick in Dätgen, ein echter Pferdemann aber auch "wilder und rauer Naturbursche".
 Tochter Gamma vom Vossbarg im Sommer 1997
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Tochter Gamma vom Vossbarg im Sommer 1997
  • Dögg lernte alles mögliche bei ihm, auch den Trab, aber auch, daß man dann rennen muß, wenn der Zügel angenommen wird. Es war halt leider Reiten mit ziemlich groben Hilfen. Wochen später wieder zuhause bei uns hatte ich echte Probleme, Dögg anzuhalten. Andreas kam noch mal vorbei, um mir zu zeigen, wie es richtig geht. Dögg sah ihn und kniff spontan das Maul zu und ließ sich nicht aufzäumen, das stimmt wirklich. Und mir war in Sekundenschnelle alles klar......
  • Aber wir beide rauften uns zusammen und sie war ein echtes Spaßpferd mit viel Temperament, viel leicht zu reitendem Tölt, enorm zuverlässig, scheute überhaupt nicht, hatte keine Angst, war total geländesicher.
Sommer 1991 Foto: Dielenschneider
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Sommer 1991 Foto: Dielenschneider
  • Wir meinten, eine Zuchtprüfung wäre schon ein gutes Ziel. Andreas sollte sie vorbereiten - diesmal aber Andreas Trappe, Und zusammen mit der knapp 5 jährigen Frigg fuhren wir Dögg zum Lindenhof nach Altenberge.
  • Andreas nannte Dögg immer die "Falbe". Weiß nicht warum, sie war und ist immer noch eindeutig ein Fuchs, auf jeden Fall machte sie ihm viel Spaß beim Reiten, das betonte er oft. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen, sodaß sie nach der Materialprüfung gleich dort blieb, um wenige Zeit später im Saarland mit etwas weniger Erfolg am deutschen Zuchtchampionat teil zu nehmen.
  • Überhaupt war das ein gutes Prüfungsjahr für unser kleines Hobby-Gestüt Vossbarg. Die 5-jährige Frigg lief ebenfalls sehr erfolgreich unter Andreas.
Dögg und Ulrike im Sommer 1993
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Dögg und Ulrike im Sommer 1993



Ulrike und Dögg


  • Wir fanden dann, daß Dögg ein so zuverlässiges Pferd war, daß auch Ulrike unbeschadet auf ihr reiten konnte. Eigentlich war das ja auch so, bis uns zu Ohren kam.....

  • Die temperamentvolle Dögg bekam 1995 ein Hengstfohlen Kalli vom Vossbarg, von dem wir uns viel versprachen, er töltete und trabte taktklar. Leider bekam er schon als Jährling Sommerekzem und wir konnten ihn zum Glück nach Wedel zu Susi Martin-Schneider geben, die sehr genau weiß, was es bedeutet und sich darauf einläßt, Ekzemer im Stall zu haben.
  • 1997 kam, obwohl laut Ultraschall angeblich nicht tragend, die überaus kesse Gamma zur Welt.
  • Und immer zwischendurch wurde Dögg geritten und dann ab 1999 auch zweispännig mit Lára zusammen gefahren. Egal, was man mit ihr tat, es machte Spaß und auf Dögg war Verlaß, auch als im Jahr 1998 Ulrike noch einmal mit ihr auf dem Kronshof startete. Na......was waren wohl die genannten Prüfungen? Na klar doch: Galopprennen und Passrennen.
Sommer 1999
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Sommer 1999
  • Am Tag des Passrennens war es kalt und ein zugiger Wind wehte über den Platz. Die Pferde waren für den Start aufgewärmt, es konnte los gehen. Dögg ging, artig wie sie nun mal ist, in die Startbox und blieb ruhig mit Ulrike in Warteposition - leider. Das andere Pferd wollte nicht und stellte allerei Zirkus an, das dauerte. Endlich der Start, beide Pferde kamen gut aus der Box und lagen im Pass. Nicht schlecht für den ersten Lauf. Ulrike und Dögg kamen vom Ziel zurück zum Start geritten, da konnte man es schon sehen. Dögg lahmte auf der Hinterhand. Das war sozusagen das Ende der Rennlaufbahn, bevor es richtig begonnen hatte, die Stute hatte sich einen Muskelriß zugezogen.
  • Im Jahr 2000 wurde der kleine temperamentvolle, mit unglaublich viel Tölt ausgestattete Hengst Bingo auf den Vossbarg-Wiesen geboren.
  • Leider wurde Dögg danach nicht mehr tragend, inzwischen probieren wir das auch nicht mehr.
  • Sie macht jetzt einen guten Job als Wächterin und Erzieherin.
Kasper vom Vossbarg wenige Minuten nach der Geburt am 10.Juni 1988
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Kasper vom Vossbarg wenige Minuten nach der Geburt am 10.Juni 1988
 Kalli und Tangó vom Vossbarg im Winter 1995
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Kalli und Tangó vom Vossbarg im Winter 1995



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