Bassi in Seevetal

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Bassi im Mai 2007

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Bassi im Dezember 2006

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  • Endlich habe ich ein wenig Zeit und Ruhe gefunden, um ein paar Zeilen zu Bassi zu schreiben.


  • Bassi ist für uns ein kleines Wunder. Als wir ihn im vergangenden Sommer auf dem Vossbarg kennen lernten war er scheu, schüchtern, uns (fremden) Menschen gegenüber eher zurückhaltend. Das war es auch, was uns (eigentlich nur mich) anfangs etwas zurück hielt: Konnten wir uns diesen scheuen kleinen Kerl zutrauen.
  • Heute, rund sechs Monate später ist es total anders.
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  • Bassi hat sich sehr schnell damit angefreundet, dass unsere Pferde im Sommerhalbjahr täglich einen Savana-Brikett und im Winterhalbjahr ein wenig Mineralfutter bekommen. Drt tägliche Umgang mit uns Menschen ließ sich also nicht umgehen, sofern er auch etwas abhaben wollte....Und er wollte!
  • Da wir den Pferden das Futter einzeln und separat gestellt verabreichen gewöhnte Bassi sich sehr schnell an das Aufhalftern und an unseren Wunsch dem Führenden zu folgen. Da er ja selbiges sehr gut machte durfte er, obwohl schon längst Winterhalbjahr war, auch mit den anderen Pferdekollegen Anhänger fahren - auf die Sommerweide, ein wenig Gras naschen! Das alles machte er souverän und zuverlässig. Kurz vor Weihnachten war es soweit: er stieg "allein", ohne das wir ihn führten oder bereits ein anderes Pferd auf dem Anhänger stand, ein. Wir waren stolz auf dieses junge und doch so selbstbewusste Pferd.
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  • So selbstbewusst er ist, so gutmütig ist er auch. Unsere beiden Töchter (3 und 5 Jahre alt) wuseln täglich mit im Stall und auf der Weide herum. Bassi zeigt sich hier von seiner allerbesten Seite. Selbstverständlich haben wir immer ein Auge auf die Kinder-Pferd-Kombination, denn jedes Pferd bleibt in einem gewissen Rahmen immer unberechenbar - aber die Grundstimmung passt einfach. Ich möchte sagen: er ist ehrlich!
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  • Auch die weniger schönen Seiten hat Bassi ohne Murren über sich ergehen lassen. Beim Schmied (seine Hufe wachsen recht schnell, bei guter Qualität) benimmt er sich ebenso anständig wie beim Tierarzt(impfen muss sein!). Die Wurmkur fand er wohl nicht lecker, hat sie aber problemlos genommen.[1]
  • Seine Mähne ist noch mehr geworden (Zumindest wenn ich den Ist-Zustand mit den Sommerbildern vergleiche). Sein Sozialverhalten ist sehr gut. Je nachdem wonach ihm gerade ist sucht er sich den entsprechenden Partner. Mit Fengur (dem Isabellfalben ) spielt er seine "Rennspiele", die er schon als Fohlen so gut beherrscht hat. Sollte fengur einmal schneller sein beißt Bassi sich am Mähenkamm fest.... Zahlreiche Mähnenhaare von Fengur mussten bereits dran glauben. Nja, Hauptsache die Pferde sind glücklich....
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  • Aber in einem Punkt ist er so gar kein rauer, robuster Isländer: geschlafen wird im (Offen)Stall! Zum Abend (wohl irgendwann nach dem Aufessen der Silageration) geht er zusammmen mit Mamfis (unserem Knabstrupper ) in den Stall. Kommen wir unverhofft zu später Stunde noch einmal vorbei, sehen wir die beiden in der dick eingestreuten Späne liegen. Komme ich morgens einmal früher als sonst, waren Bassi und Mamfis "noch nicht im Bad" - Späne von Kopf bis zum Schweif überdeckt dann die beiden.
  • Alles in allem: Bassi macht Spaß!
  • Er ist bisher genau das was wir von einem Jungpferd erwarten: Klar im Kopf, aufmerksam, beinahe umsichtig im Umgang mit dem Menschen, lernfähig und willig. Und: wir finden ihn wunderschön!
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  • Seine weitere Entwicklung? Wir werden sehen. Erst einmal soll er eine schöne und gesunde Jugend verbringen. Ich werde mich wieder melden......

Lieben Gruß

Karen Komoß-Kruse im Januar 2007

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Anmerkungen

  1. Anmerkung von JS: Impfen und Entwurmen ist bei uns eine ganz ruhige und stets problemlose Angelegenheit, die ohne Zwang und viel Gerede vonstatten geht. Unsere Pferde hören dabei auch niemals solche Worte wie: ach du armes Tier, jetzt kommt gleich die Spritze, die schreckliche....hat es denn auch weh getan.....oh du armes Tier.... Wir halten beim Impfen auch nie die Luft an und sind auch sonst nicht angespannt. Lange Rede, kurzer Sinn, meist liegt es am Menschen, wenn das Pferd bei Wurmkur oder Impfen Schwierigkeiten macht!
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